Endlich: Medien berichten neutral über World Cyber Games

Seit Jahren klagen wir Computerspieler, dass man unsere Wettkämpfe nicht ernst nimmt, und wenn doch, dann – vor allem durch den Springer-Konzern mit seinen Druckpamphleten von BILD bis WELT und gewisse Sendungen vor allem privater, aber auch öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten forciert – lediglich als Haufen weltfremder, aggressiver, verwahrloster, pickeliger Kinder oder gar als Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und potenzielle Amokläufer.

Ich selbst gehe straff auf die 40 zu, und trotz Ballerspielerei seit frühester Jugend habe ich noch keinerlei Tendenzen zum Amoklauf gezeigt, obwohl mein früherer Chef wirklich sein Bestes gegeben hat. Es freut mich, hier erstmals öffentlich feststellen zu können, dass er auch in diesem Punkt ein Komplettversager ist.

Wie so oft, wenn man eine ausgewogene Berichterstattung sucht, landet man früher oder später bei der Süddeutschen Zeitung. So stolperte ich heute über den Artikel „Sie wollen Sportler sein“ in der Onlineausgabe der SZ, in dem es um die World Cyber Games geht, die vom 4. bis 9. November in Köln stattfinden werden. Absolut lesenswert, denn endlich geht es mal nicht um die Verbreitung von Vorurteilen, sondern um echte Information.

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