Ulti-Mat »Breathe X2«: Testbericht

Das Breathe X2 Pad in seiner ganzen Pracht.

Mousepads! Hatten wir schon lange nicht mehr im Programm. Als sich »Ulti-Mat« aus Finnland aus eigener Initiative mit uns in Verbindung setzte und uns Rezensionsexemplare anbot, konnten wir natürlich nicht nein sagen. Deswegen blüht uns und Euch in den nächsten Wochen eine kleine Serie aus drei Mousepad-Tests. Und »Tests« meint richtige, echte Texte, mit meist vollständigen Sätzen, Absätzen und mehr als 140 Zeichen. Hurra.

Den ersten Test gibt es nicht morgen, sondern schon heute. Auf dem Prüfstand ist das »Breathe X2«-Pad, das 300×250 Millimeter groß ist. Im Vergleich zu einigen anderen Exemplaren, die wir hier schon im Test hatten, ist das eine recht durchschnittlich anmutende Größe. Im Vergleich mit den vielen anderen 08/15-Pads, die wir hier noch nicht auf dem Prüfstand hatten, sieht das jedoch schon etwas anders aus. Über das Warum und Wieso, das Für und Wider zum Kauf eines so großen Mousepads habe ich mich in der Vergangenheit zur Genüge ausgelassen. Wer meint, so ein Riesending zu brauchen, hat damit vielleicht nicht unrecht.

Es geht in diesem Test also um Fakten jenseits der Größe. Das »Breathe X2«-Pad ist ein Stoffpad und bietet als solches per se schon einen hohen Komfort. Das Handgelenk liegt warm auf, der Stoff fühlt sich angenehm und glatt an. Das Pad ist zwei Millimeter hoch und damit eins der niedrigsten Stoffpads, die wir hier im Test hatten. Der Stoff ist schwarz gefärbt, unten rechts ist das »Ulti-Mat«-Logo aufgedruckt. Der Körper des Pads besteht aus schwarzem, aufgeschäumtem Gummi. Das riecht ein wenig streng, aber auch hier ist der geplagte Rezensent bei weitem schlimmeres gewöhnt. Das Pad liegt rutschsicher auf dem Tisch auf und bleibt selbst bei heftigeren Bewegungen dort, wo es hingehört. Insgesamt wirkt die Verarbeitung des Pads hochwertig. An seinen Rändern konnte ich keine Fransen oder Unsauberkeiten im Schnitt feststellen. Hut ab.

Nun kann man von Stoffpads bekanntermaßen nicht die gleichen Gleiteigenschaften erwarten wie von einem Kunststoffpad. Dennoch hat mich das »Breathe X2« diesbezüglich zunächst enttäuscht. Als ich meine »Mighty-Mouse« zum ersten Mal von der Tischoberfläche auf das Pad hievte, war kein besseres Gleitverhalten der Maus festzustellen – im Gegenteil! Glücklicherweise lagen dem Rezensionsexemplar drei Packungen der Ulti-Mat »Add ’n Slides« bei – das sind kleine Kunststofffüßchen, die unter die Maus geklebt werden. Das ist bei der »Mighty-Mouse« leider nicht ganz so einfach: es gibt hier nicht genügend ebene Fläche mit Kontakt zum Untergrund, an der man die Füßchen befestigen könnte. Die Nutzererfahrung eines »Mighty-Mouse« Nutzers mit dem »Breathe X2« wird also bescheiden ausfallen. Da wir jedoch seit unserem »Mighty-Mouse« Test wissen, dass sich wohl die wenigsten Zocker mit dieser Mouse abmühen werden, spielt das in unserer Bewertung keine Rolle. Nachdem ich die »Add ’n Slides« an der Unterseite meiner alten Microsoft-Mouse angebracht hatte, hat sich mein zunächst negativer Einduck vom Pad dann doch noch stark ins Positive gewandelt. Die Mouse lässt sich absolut mühelos und präzise über das Pad bewegen.

Das Fazit dieses Tests lautet also: Wer sich das »Breathe X2«-Pad kauft, holt sich am besten auch direkt eine Packung »Add ’n Slides« und eine gescheite Maus dazu. Erst dann kann das Pad seine Stärken voll zur Geltung bringen und dem ungetrübten Zockgenuss steht nichts mehr im Wege. Das Pad kostet 9,— EUR.

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0 thoughts on “Ulti-Mat »Breathe X2«: Testbericht”

  1. Gero Pflüger says:

    „Der Körper des Pads besteht aus schwarzem, aufgeschäumtem Gummi. Das riecht ein wenig streng […]“. Heißt das Teil deshalb vielleicht „Breathe X2“? 😀

  2. Pingback: Ulti-Mat »Seven F-X2«: Testbericht | macinplay
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