Tagung zur Internet- und Spielesucht

„Sucht ist“, so sagt wikipedia, „der umgangssprachliche Begriff für verschiedene medizinisch-psychologische Krankheitsbilder. In der Fachwelt ist er durch die Begriffe Abhängigkeitssyndrom für substanzgebundene Abhängigkeiten und Impulskontrollstörung, Zwangsstörung oder Verhaltenssucht für nicht-substanzgebundene Abhängigkeiten ersetzt worden; in zahlreichen offiziellen und inoffiziellen Einrichtungen wird er allerdings weiterhin verwendet.“

In Asien sind bereits Babys an Verwahrlosung gestorben, weil die Eltern lieber WoW oder StarCraft zockten, als sich um das hungrige Kleinkind zu kümmern. Das ist jetzt keine Überspitzung der Situation – das ist tatsächlich passiert. Der Schluss liegt also nahe, dass es Leute gibt, die abhängig sind von Computerspielen.

Die Frage, wie gefährlich diese Internet- und Spielesucht sei, stand im Zentrum der diesjährigen Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Kein anderes Programm stand dabei so im Mittelpunkt von Kritik und Diskussion wie World of Warcraft – ausgerechnet dessen Hersteller Blizzard verweigerte sich jedoch dem Dialog. Bei Golem.de gibt es einen hervorragenden, längeren Artikel zu dieser Jahrestagung.

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