iPhone: 5 Millionen Doodle Jumps

Igor und Marko Pusenjak wollten ursprünglich ein Spiel entwickeln, bei dem ein Hase auf dem iPhone-Display Karotten einsammeln muss. Mit ihren improvisierten Skizzen waren sie jedoch so zufrieden, dass sie das gesamte Spieldesign nach dem „Gekritzel“ ausrichteten. Mit Doodle Jump*, einem simplen und nur 79 Cent kostenden Geschicklichkeitsspiel für das iPhone, das seit etwas mehr als einem Jahr auf dem Markt ist, sind die Brüder inzwischen reich geworden, berichtet die New York Times.

„Ich kann mich noch erinnern, wie frustriert wir waren, als wir nur 20 bis 30 Spiele am Tag verkauft haben“, so Igor Pusenjak. „Dann haben wir es unter die Top 25 geschafft und nun ist es schon fast ein Jahr dabei geblieben.“ Die Erwartungen der Brüder wurden seit damals weit übertroffen. Beide haben ihre einstigen Berufe aufgegeben und konzentrieren sich bei ihrer Firma Lima Sky auf die Weiterentwicklung des Handy-Spiels. Mittlerweile ist es fünf Millionen Mal über die virtuelle Ladentheke des AppStores gegangen.

Die Käufer werden vor allem mit häufigen und originellen Updates bei Laune gehalten. Das Spielprinzip selbst könnte kaum simpler sein: Eine gezeichnete Figur springt auf kleinen Plattform, der Spiele muss sie an Hindernissen vorbei lenken. Gerade das simple Prinzip würde den hohen Suchtfaktor des Spiels ausmachen, heißt es in Erfahrungsberichten.

Die große Verbreitung von Doodle Jump sorgt zudem für weitere Aufmerksamkeit. Spieler stellen Videos ihrer Highscores online oder posten die Ergebnisse über ihr Facebook-Profil. Für die Entwickler ist das jedoch noch nicht genug. Sie arbeiten gerade an einer Animationsserie rund um die Figuren aus dem Spiel. Zudem soll das Spiel auf in Kürze in einer speziellen Version für das iPad erscheinen. Ursprünglich sollte die Software nur angepasst werden, man hat sich nun jedoch entschieden, ein völlig neues Spiel zu entwickeln. „Wir erkennen, wie hingebungsvoll unsere Fans dabei sind und wollen deshalb sicher gehen, dass wir ihnen das richtige Spielerlebnis bieten können“, so Pusenjak.

* Affiliate-Link | Quelle: pressetext.austria

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