iPad 2 vorgestellt (ab 499 Euro) plus iOS 4.3

Es ist neu, es ist in zwei Farben erhältlich und es hat einen Doppelprozessor: Das iPad2 ist da. Wie gewohnt bei Neuvorstellungen aus Cupertino ist das Produkt leichter (590 statt 660 Gramm) und dünner (33 Prozent). Und es kann mehr. Entscheidend für uns Zocker ist natürlich die angeblich bis zu neunmal so gute Grafikperformance bei gleichbleibend hoher Akkuleistung (10 Stunden).

Mit den zwei Kameras kann man vorn ein bisschen facetimen und photoboothen, hinten kann das Teil HD-Videos schießen. Das Gyroskop kennen ausmerksame User schon vom iPhone 4. Es verbessert die Steuerung des Bewegungssensors.

Ab 25. März sind die schwarzen oder weißen iPads erhältlich, in den beliebten Größenvariationen 16,32 und 64 Gigabyte, wie gehabt. Neues Zubehörs dazu gibt es auch: Ein HDMI-Adapter soll den Grafikoutput mit bis zu 1080 Pixeln ausgeben können. Außerdem kann „Smart Cover“, die neue Schutzhülle in fünf Farben je Material (Leder und Polyurethan), magnetisch das Display schützen und führt so automatisch (und deswegen smart) zum Ausschalten des Gerätes. Beeindruckend dabei, dass sich die Schutzmatte zu einem Dreieck zusammen falten lässt, das sowohl eine angeschrägte Liegeposition des iPads zum praktischerem Schreiben, als auch eine aufrechte Position zum angenehmeren Medienkonsum erlaubt und das Pad darin hält.

iOS 4.3

Die Nitro Javaskript-Engine ist das herausragende Leistungsmerkmal einer neuen Safari-Version in iOS 4.3. Diese soll die Geschwindigkeit der JavaScript-Anteile verdoppeln. Neu ist ebenfalls, dass nun mit iTunes Home Sharing alle iTunes-Inhalte des heimischen Rechners auf alle iPad/iPhone/ iPod touch Geräte gestreamt werden können. Aber nur wenn man dazu WirelessLan (WI-FI) verfügbar ist. Das geht auch mit dem AppleTV, dann heisst die Sache AirPlay. Seine iPhone Datenleitung kann man über „Personal Hotspot“ nun an bis zu fünf andere iOS-Geräte teilen. Vorausgesetzt der Provider der Verbindung erlaubt es. Vermutlich sollte man mal seinen Mobilfunkprovider fragen (und sich nicht wundern, wenn der nur Bahnhof versteht).

PhotoBooth ist neu integriert. Außerdem können die neuen Videos, die das iPAd2 liefert, auch gleich mit einer niegelnagelneuen iMovie-version für das iOS geschnitten und nachbearbeitet werden. Ein Export direkt zu YouTube, facebook und Konsorten gehört zum guten Ton. Um den Sound geht es in der letzten Neuerung:  Garageband hat es nun auch auf Apple Mobiles System geschafft. Am Mac können die Projekte weiter berarbeitet werden. Bis zu acht Spuren sind aufnehmbar. 4,99 Euro kosten die neuen iOS Kinder der iLife-Suite.

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