Die Frage nach der Mac-Version – EAs Sim City und andere Konsorten

Wir kenne das alle. Immer mehr Windows-Publisher erfreuen uns mit Mac-Versionen Ihrer Spiele. Die Mac-spezifischen Infos dazu sind eher dürftig. So musste Topware uns gegenüber schon eingestehen, dass sie bislang nie die Systemanforderungen für die Mac-Version auf ihre Retail-Verpackungen ihrer Spiele gedruckt haben – einfach nicht dran gedacht. Selbst Daedalic hat das auf seiner Verpackung für Chaos auf Deponia (tolles Spiel; unser Testbericht) verschlampt. Immer wieder beliebt sind auch Handbücher, die auf Tastenkombinationen im Spiel hinweisen, die so mit einem Mac-Layout gar nicht möglich sind oder funktionieren. Unmöglich sind jedenfalls Browserspiele, die Windows als Betriebssystem voraussetzen – sehr gerne gemacht von Bigpoint. Mal ehrlich – Browserspiele, die bestimmte Betriebssysteme oder Softwarekomponenten voraussetzen, sind KEINE Browserspiele.
Als Mac-Spieler ist man also einiges gewöhnt – traurig, aber wahr. Wir finden, dass Publisher Mac-Spieler ernst nehmen und nicht einfach als weitere Geldquelle sehen sollten, ohne auf die Eigenheiten der Mac-Plattform einzugehen. Und die zusätzlichen Anforderungen sind eigentlich gering: Ordentliches Handbuch, Systemvoraussetzungen, ordentlicher Mac-Support – mehr verlangt es ja nicht.

Ein aktueller Fall ist besonders nervig: Electronic Arts und Sim City. Wer nach Mac-spezifischen Infos sucht, wird kaum fündig. Mac-Fragen auf Facebook werden nicht beantwortet – so jedenfalls ist mein Eindruck. Ich musste die PR-Abteilung von Electronic Arts bemühen und war hinterher nicht schlauer.

Ich habe das mal in einem kleinen Bericht zusammengefasst: Electronic Arts, Sim City und der Mac.
Was haltet Ihr vom Mac-Support durch Electronic Arts? Übertreibe ich? Oder habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

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One thought on “Die Frage nach der Mac-Version – EAs Sim City und andere Konsorten”

  1. Manuel alias Braincrack says:

    Tcha, hat leider einen sehr offensicherlichen Grund: Mac´s sind im Spielesektor unwichtig (für die Publisher). Genauso wie Linux. Publisher produzieren heutzutage nur Massenware – daher ist es auch kein wunder das diese sich auf den Massenmarkt konzentrieren.

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