Neues Blizzard-Spiel Overwatch kommt nicht für den Mac – ein Kommentar

6 thoughts on “Neues Blizzard-Spiel Overwatch kommt nicht für den Mac – ein Kommentar”

  1. Witti says:

    Blizzard wird mir von Tag zu Tag suspekter.
    Erst dieser wirklich extrem späte Release von Legion und jetzt die Sache mit Overwatch.

    Hinsichtlich Zukunft des Mac-Gamings bin ich selbst wohl ein gutes Beispiel für Möglichkeit 3:
    Am Mac laufen nur mehr Spiele die man zwischendurch mal spielen kann. Unterm Tisch steht jedoch ein gut ausgestatteter GamingPC für die anspruchsvolleren Titel.
    Als ich mir diesen Rechner im Juni gebaut habe musste ich sehr schnell feststellen, dass einem als reiner Mac-Gamer sehr viele wirklich gute Titel einfach entgehen. Als Beispiele seien hier Witcher 3, Metal Gear Solid V, Wildstar Online und Mad Max genannt.

    IMHO wir die Metal-API das Ruder hinsichtlich Mac-Gaming wohl nicht mehr rumreißen und ich denke wir blicken einer Zukunft ohne Core-Games am Mac entgegen. Hoffentlich werde ich aber eines Besseren belehrt.

  2. Helge Becker says:

    Das hat mit der Architektur der Blizzard Spiele zu tun und nicht mit mangelnder Performance seitens der Apple Welt.

    C++ ist halt nicht die Lösung für alles, insbesondere wen die Zielplattformen keine gemeinsamen 3D Bibliotheken haben die gleichermassen optimiert sind. Blizzard schwört auf Unity und das ist halt leider eine Bremse unter MacOS. Das ist mit Adobes alten Flash Plugin vergleichbar, das auch nur auf Windows ausgerichtet war. Blizzard hat genug eigene Probleme, inklusive Personalmangel durch Kündigungspolitik nach Releases. Kompetenz und Erfahrung findet sich halt nicht bei einer studentischen Hilfskraft. 🙂 Einfach abwarten, die wachen irgendwann auch mal auf.

  3. MacRay says:

    Es ist wohl beides so:

    Blizzard ist nicht mehr wie früher, aber Apple schon gar nicht.

    Die Relation zwischen Schmalheit des Gehäuses und Performance hat a) eine Dimension erreicht, die man nur wahnsinnig nennen kann. Oder glaubt im ernst jemand, dass 2 Millimeter am iMac einen Unterschied im ästetischen Empfinden des Kunden machen? Ich nicht. Die schwache Performance von iMacs mit höchsten Auflösungen muss jedoch jedem aufstossen, der nicht nur Office-Dokument hin und her bewegt.
    Außerdem (b) beweisen die Built-to-Order bzw. Top-Modelle ja, dass Apple durchaus eine vernünftige Grafik einbauen kann – aber nicht will. An der Marge liegt es wohl kaum, oder vielleicht gerade. Ich habe die Befürchtung, dass Apple gierig geworden ist und dabei die Bedürfnisse der Kunden vergisst.

    Premium-Rechner mit Low-Cost Hardware, das ist einfach bitter. Ich erinnere mich an Zeiten, bei denen es auch beim kleineren Modell (21″, bzw. 13″) dezidierte Grafikpower gab. Vorbei. Abgespeckte Profirechner von Apple für den engagierten Privat-User. Vorbei. Einsteigerrechner mit BTO-Option für re.la.tiv vernünftige Perfomance. Vorbei. Die Mittelklasse ist verschwunden, übriggeblieben ist eine schwachbrüstige Unterklasse und eine stark verteuerte Oberklasse. Apple war schon immer teuer, aber a) werden sie immer teurer und b) verbauen sie immer billigere Komponenten. Schade, Tim. Nur ein Glück, dass das Image stimmt. Noch nie war ich so nah daran, mir stationär eine Alternative auszugucken und nur noch mobil auf Macs zu setzen.

    1. Witti says:

      Also ein Mac hat beim Besten Willen keine Low-Cost-Hardware verbaut.
      Auch kannst du die Mainboards schlecht mit denen vom PC-Markt vergleichen da diese nur in den Macs existieren.
      Wie ich schon vorher kommentiert habe setze ich fürs Spielen auf meinen Gaming-PC aber bei wirklich wichtigen Dingen wie Arbeit setze ich nur auf meine Macs weil diese einfach zuverlässiger sind als der Windows-PC. Und diese Zuverlässigkeit ist für mich wichtiger als die neusten und grafisch anspruchsvollsten Spiele auf dem Mac zu spielen.

      1. MacRay says:

        Beim besten Willen? 😀 DualCore i5-Prozessoren mit 1,6 Ghz. mal als Beispiel? Apple verbaut kaum i7-Prozessoren mehr ( Nur im iMac 27″, und dort nur als BTO, oder nur im 15″ Macbook Pro) . Die Macs haben zu großen Teilen ne Intel 6000 oder 6100 verbaut – noch nicht mal Iris Pro. Vom MacBook und Air reden wir mal gar nicht.
        Nennst Du das High-End? Die Preise und Komponenten sind ja bekannt, da greift Apple durchaus nicht immer ins oberste Regal. Selbst beim RAM nicht. Die Endpreise hingegen bei gleicher Ausstattung sind kräftig gestiegen.

        Okay, die Displays und Akkus sind spitze und die Festplatten häufig gehobener Standard.
        Zuverlässig und Haltbar: Auf jeden Fall.
        Trotzdem ist das Produktportfolio für jemanden, der mehr machen will oder gar spielen extrem eingeschränkt. Und das müsste nicht so sein.

        1. Witti says:

          Low-Cost-Hardware ist bei mir Celeron und Co.
          Ein durchschnittlicher Mac-User der den Mac für die Arbeits nutzt kann meist mit einem i7 nichts anfangen.
          Nicht mal ich hab mir einen i7 in meinem GamingPC eingebaut weil die CPU für Spiele weit nicht so wichtig ist wie die Graka (da hab ich dafür gleich eine GeForce 980 Ti verbaut 😀 ).
          Du darfst aber auch nicht die Gehäuse die Apple verwendet außer acht lassen. An die kommen die PC-Hersteller auch nicht so schnell heran und wenn doch sind die Preise für die entsprechenden Geräte auch um ein vielfaches höher als die restlichen Consumer-Geräte.

          Das aktuelle Produkt-Protfolio ist in der Tat nicht für Spiele ausgelegt und wer Performance für berufliche Zwecke braucht greift zum Mac Pro.
          Man muss aber trotzdem mal abwarten wie sich es sich weiter entwickelt. Alles andere ist zum aktuellen Zeitpunkt nur Spekulation bzw. Kaffeesatzleserei 🙂

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