Anubis Typhoon Optical RF Mouse

Nicht nur ohne Kabel, sondern auch noch ohne Kugel präsentiert sich die Typhoon Optical RF Mouse. Auffällig sind die fünf Tasten und ein Empfänger, der auch als Ladegerät dient. Auch der niedrige Preis von gerade mal 30 Euro ist für solch eine Maus sehr ungewöhnlich.

Der Sensor der Maus zeigte im Test keinerlei Probleme, er ist ein sehr guter Ersatz für die sonst übliche Kugel. Interessanterweise gibt es die üblichen Shooter-Probleme, also dass die Maus bei schnelleren Bewegungen durchdreht, nicht. Ein sanftes hinter der eigentlichen Position Herfahren ist bei Benutzung sichtbar. Dieses Verhalten entsteht durch die nicht ganz astreine Synchronisation des Funkverkehrs. Nachteile in Spielen jeglicher Art ergaben sich dadurch allerdings nicht. Die Maus ist vollkommen kompatibel zum InputSprocket von Mac OS 8.x und 9.x sowie zum HID-Manager von Mac OS X, somit sollte es mit keinem Spiel, dass ebenfalls diese Technologien unterstützt, Probleme geben.

Normalerweise werden bei kabellosen Mäusen handesübliche Batterien mitgeliefert, Typhoon aber legt zwei Akkus bei – und das nicht ohne Grund: Die Empfangsstation dient auch als Ladegerät. Ist also mal der Akku leer, kann man die Maus einfach ins Ladegerät stecken und in ein paar Stunden ist der Akku wieder voll. Wie das aber bei Akkus nunmal ist, lassen sie sich deutlich kürzer als ihre nicht aufladbaren Pendants benutzen. Im Falle dieser Akkus sind das gerade mal drei Tage. Meine Empfehlung also: Wird die Maus mal nicht benutzt, einfach ins Ladegerät stellen und der Akku wird scheinbar nie leer.

Das Design der Typhoon Maus spricht leider eine andere Sprache als die herausragenden Funktionen. Die Form ist langweilig und die Farbe eher hässlich, das ist aber nicht das Hauptproblem des Designs. Die Maus ist schlichtwegunergonomisch. Eine normale Hand kann die Maus kaum umfassen und die beiden seitlichen Tasten lassen sich sehr schlecht erreichen.

Falls mal Kollegen im Büro oder Gamer auf einer LAN-Party die gleiche Maus haben sollten, lässt sich die Funkfrequenz der Station und der Maus ändern, sodass sich die Nager nicht in die Quere kommen sollten. Was passiert, wenn mehr als zwei Mäuse vorhanden sind, konnten wir mangels Hardware nicht ausprobieren.

Um Strom zu sparen besitzt die Maus einen Energiesparmodus. So schaltet sie sich nach ca. 30 Sekunden ab. Durch einen Klick oder durch eine Bewegung des Scrollrades lässt sie sich wieder wecken. Dies kann auf Dauer kann es ziemlich nervig sein. Vor allem wenn man mal mitten in einem Spiel ist, kurz ausharrt und sich die Maus plötzlich nicht mehr benutzen lässt. Der Hersteller hätte hier wirklich eine Möglichkeit schaffen können, diese Abschaltzeit zu verändern, etwa durch einen Ring an der Unterseite des Geräts.

Fazit:

Die Typhoon Optical RF Mouse ist die einzige Maus, die optisch ist, kein Kabel besitzt und außerdem einen sehr niedrigen Preis hat. Auch das Ladegerät ist eine ausgezeichnete Idee, denn so lässt sich das nervige Umtauschen der Batterien elegant umgehen. Sehr schade ist allerdings, dass der Hersteller die Maus nicht noch ergonomischer gestalten konnte, ein paar Investitionen in diesen Bereich hätten keinesfalls geschadet und für eine gute Ergonomie hätte man gerne 10 Euro mehr bezahlt.

Ingmar Wenz

Verfügbarkeit

Das Produkt ist nicht mehr verfügbar.

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