Microsoft Wireless IntelliMouse Explorer

Schon zur Cebit des Jahres 2001 präsentierte Logitech mit dem Cordless MouseMan Optical einen absoluten technischen Durchbruch. Sie präsentierten die erste Maus, die die Funktechnologie und einen Sensor in sich vereinte. Microsoft hielt sich zu einer eigenen Maus mit solcher Technologie lange bedeckt, doch nun ist sie tatsächlich fertig geworden. Wie schon früher hat man sich ausgiebig angeschaut, was für Fehler die Konkurrenz in ihr Produkt eingebaut hat, um diese im Eigenen bereinigen zu können.

Oben auf der Maus befinden sich zwei Tasten und ein Scrollrad, welches ebenfalls als Taste einsetzbar ist. Die Linke Seite ist deutlich in die Höhe gezogen. An dieser befinden sich auch die dritte und vierte Taste. Außerdem ist es auf der linken Seite noch eine Aushöhlung, in die der Daumen gelegt werden kann, wenn er mal nicht zu klicken hat. Linkshänder sind durch dieses Design gezwungen, die Maus mit der rechten Hand zu benutzen, denn in der linken ist sie schlichtweg nicht einsetzbar. Zum Empfang der Daten von der Maus und zur Weitergabe dieser an den Computer wird ein Empfänger mitgeliefert. Dieser wird an den USB-Anschluss angeschlossen.

Wie bei jeder Funkmaus ist auch bei dieser ein leichtes Zucken beim Bewegen der Maus sichtbar. Verantwortlich dafür ist die nicht perfekte Synchronisation zwischen Empfänger und Maus. In Spielen machte dies allerdings keinerlei Probleme.

Der Hersteller selbst sagt nichts zur Laufzeit von Batterien in diesem Gerät. Berichten verschiedener Nachrichtendienste zu Folge soll diese allerdings nur knapp zwei Wochen auf Grund der aufwändigen Technologien betragen. Im Testl lief sie drei Wochen ohne ein einziges Mal die Batterien austauschen zu müssen. Ermöglicht wird dies durch einen speziellen Energiesparmodus, der u.a. für den hohen Preis verantwortlich sein dürfte. Hebt man die Hand von der Maus ab, so schaltet sich der Sensor aus. Auch wenn die Maus keine Oberfläche mehr feststellen kann, ist dies der Fall. Des weiteren kann der Sensor zwischen dunklen und hellen Oberflächen unterscheiden, so dass er automatisch anders eingestellt wird und wiederum weniger Strom verbraucht. Als sehr praktisch erwiesen sich diese Funktionen aber auch im alltäglichen Gebrauch. Hebt man kurz die Hand von der Maus, um etwas zu tippen, so schaltet sich der Sensor ab. Legt man nun die Hand wieder auf die Maus, so wird dies entdeckt und der Sensor aktiviert sich sogleich.

Wie bei jeder aktuellen Maus gibt es auch bei dieser ein Scrollrad. Leider ist dies eine der einzigen negativen Seiten der Microsoft-Maus. Beim Rollen sind die Stufen des Rades zu grob, vor allem aber auch sehr laut. Beim Surfen im Internet oder beim Waffenwechseln in diversen Ego-Shootern kann so etwas oft unheimlich störend sein.

Die beiliegenden Treiber sind für Mac OS 8.6 und höher ausgelegt. Mac OS X wird erst nach Download eines neuen Treibers unterstützt. Diese sind funktionell gleich mit den älteren Versionen.

Fazit:

Wenn der Geldbeutel beim Kauf einer Maus keine große Rolle spielt, ist die Wireless IntelliMouse Explorer von Microsoft die beste Wahl. Das laute Scrollrad mag so manchen abschrecken, allerdings wird dieser Nachteil durch die vielen Vorteile leicht ausgeräumt und sollte nicht der Grund für eine anderweitige Entscheidung sein.

Ingmar Wenz

Verfügbarkeit

Zu haben ist die Maus in ihren diversen Ausführungen bei Amazon.de.

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