Night Of The Living Dead Defense

Titel: Night Of The Living Dead Defense
getestet für: iPhone, iPad
Testversion: 1.3
Inhaltsverzeichnis
1 – Worum geht’s?
2 – They are coming
3 – to get you, Barbara
4 – Fazit
5 – Screenshots
6 – In-Game-Video
7 – Infobox
8 – Alternativen

Worum geht’s?

George A. Romeros Erstlingswerk Night Of The Living Dead gilt als eine Ikone des Horrorfilms (Amazon bietet DVDs und Blu-rays in erstaunlicher Vielfalt*). Der 1968 entstandene schwarz/weiß-Streifen wurde sogar in die Filmsammlung des Museum of Modern Art aufgenommen. Kann man so ein Kult-/Kunstwerk zu einem schnöden Tower-Defense-Spiel versoften? Ist hier wieder einmal eine Filmlizenz in den Sand gesetzt worden?

They are coming…

Tower-Defense-Spiele gelten allgemein als einsteigerfreundliche Einstiegsdroge ins Casual Gaming. So kommt auch Night Of The Living Dead Defense zunächst daher. Die Level sind schön bunt gezeichnet, die Aufgabenstellung ist klar und alles wird einem vor dem Level erklärt: Welche Filmepisode wir jetzt nachspielen, welche Gegner kommen und welche Schützen man platzieren kann.

Night Of The Living Dead Defense funktioniert folgendermaßen: Die Gegner, zunächst sind es Ratten und Fledermäuse, später ausgewachsenen Zombies aller Art, bewegen sich auf verschiedenen Pfaden in Richtung eines Ziels. Auf dem Weg dahin können wir verschiedene Schützen platzieren – vom einfachen Pistolero bis zum tödliche Flammenwerfer ist alles dabei. Für jeden getöteten Gegner gibt es ein paar Dollar, mit denen wir entweder unsere Schützen aufwerten können oder auch neue platzieren dürfen. Gemeinerweise bewegen sich die Gegner nicht immer auf dem gleichen Pfad und auch nicht alle Schützen könne zum Beispiel fliegende Gegner treffen. Ein paar Gegner dürfen durchaus entkommen, aber wenn wir zu viele durchhuschen lassen ist das Spiel verloren.

…coming to get you, Barbara

Das Spiel bietet zwei Kampagnen mit jeweils acht Gebieten, in denen ihr eine bestimmte Anzahl Gegnerwellen überleben müsst, um in das nächste Level zu kommen. Außerdem gibt es noch einen Survival-Modus, in dem ihr möglichst lange gegen immer stärkere Gegner bestehen müsst. Jede Aufgabe könnt ihr in vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen angehen: lässig, mittel, schwierig und verrückt – wobei »verrückt« dann wirklich mit der obigen »Einstiegsdroge ins Casual-Gaming« nur noch herzlich wenig zu tun hat: Eine falsch gesetzte Einheit und das Spiel ist vorbei.

Night Of The Living Dead Defense bedient sich einer überschaubaren Anzahl von Einheiten und Gegnertypen, auch die Levelanzahl erscheint auf den ersten Blick eher mager. Aber durch den in höheren Leveln fordernden Schwierigkeitsgrad ist man eine ganze Weile beschäftigt. Die Einheiten sind genau wie die Gebiete, die zum Teil über mehrere Bildschirme gehen, wirklich gut aufeinander abgestimmt. Manchmal lassen die Getöteten auch nützlich Gegenstände wie Geldbündel oder Erste-Hilfe-Kästen fallen, die es schnell aufzusammeln gilt.

Die Grafik ist dabei hübsch bunt und der Soundtrack entsprechend gruselig. Wenn man die Nadel im Hauhafen sucht, dann könnte man bemängeln, dass das Spiel als solches auch sehr gut ohne die prominente Lizenz funktionieren würde.

Fazit

Night Of The Living Dead Defense ist eine echte Perle, falls ihr nicht erwartet jedes Level im ersten Versuch zu schaffen. Das Spiel läuft ausgesprochen rund und ist clever designt. Auch wenn die Filmmotive eigentlich nur in den Zwischensequenzen zum Tragen kommen, so ist es doch eine der besseren Filmversoftungen – vielleicht aber auch gerade deswegen. Eine klare Kaufempfehlung, wenn ihr die Herausforderung sucht!

Screenshots

In-Game-Video

Infobox

Name: Night Of The Living Dead Defense
getestete Version: 1.3
Altersempfehlung: 12 (iTunes)
Mindestvoraussetzungen: iPhone, iPod touch, iPad mit mindestens iOS 3.0
empfohlene Voraussetzungen: iPhone, iPod touch, iPad
macinplay-Testsystem: iPad 2
macinplay-Empfehlung: iPad
Bugs: keine
Positiv: hübsch bunt und detailverliebt, cleveres und forderndes Leveldesign, starker Sound
Negativ: Hat eigentlich nicht viel mit dem Film zu tun
Bezugsquellen: App Store*
Folgekosten: keine
Werbung: Es gibt einen Link zu anderen Apps der Entwickler
App Store
[appext 487805307]

Alternativen

Den Film gibt es bei iTunes als iPad App:

[appext 366582047]

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