Animals on Board (iPhone)

Noah hat es nicht leicht. Er hat seine Arche auf ein Paar pro Tierart ausgelegt. Doch jetzt wollen alle mit!

Kein Platz

Doch wie kriegt Noah jetzt alle Tiere unter? Unter Deck ist nicht genug Platz! Also kann er mit seiner tierischen Ladung nur in die Höhe planen. Ja richtig, die Tiere müssen gestapelt werden. Zu allem Unglück gibt es weder Kran noch Bootssteg. Noah steht also am Ufer und wirft Eichhörnchen und Elefanten an Bord!

Die Sache mit der Wurftechnik und der Fortpflanzung

Je nach Größe des Tieres und der höhe des Stapels muss sich Noah gehörig strecken und verbiegen, um eine geeignete Wurfhaltung einnehmen zu können. Anfangs ist es ganz schön schwierig, den richtig Winkel und die passende Wurfstärke zu finden. Mit etwas Übung landen die Tiere aber auf der Arche und nicht im Wasser.
Sollten mal drei Tiere an der Arche vorbei ins Meer fliegen, ist das Spiel vorbei und Noah kann von vorne beginnen. Finden die Tiere aber ihren Weg auf die Arche, so bleiben sie mehr oder weniger aneinander kleben und türmen sich weit in den Himmel auf. Die Babylonier wären bestimmt ganz neidisch.
Bei solchen Konstruktionen muss man natürlich darauf achten, dass der Schwerpunkt möglichst weit im Zentrum liegt. Ansonsten kippt das Gebilde um. Im Falle der Arche würde das ganze Schiff kentern. Noah muss also immer wieder darauf achten, die tiere gleichmäßig auf Bug und Heck zu verteilen.
Hilfreich steht ihm die ständige Fortpflanzungsbereitschaft der Tiere zur Seite! Denn treffen zwei gleichartige Tiere an Bord der Arche aufeinander, so entstehen sofort – PLOPP – viele kleine Nachkommen, die sich über das ganze Schiff verteilen. So kann eine Schlagseite ausgeglichen werden.

Viele Wege führen ans Ziel

Noah kann entweder solange er will, das heißt ohne Zeitbegrenzung, Tiere stapeln. Oder er wirft unter Zeitdruck entweder so viele Tiere oder Paare auf die Arche wie möglich, bzw. lässt sich an der Höhe seines zoologischen Stapels messen.
Es ist auch ein Wettstreit mit Shem möglich, bei dem beide Tier-Archivare abwechselnd die animalischen Lebewesen auf die Arche befördern. Derjenige Trottel, der zuerst drei tiere daneben wirft oder die Arche zum Kentern bringt, verliert.

Fazit

Animals on Board ist ein Spielchen, bei dem mir am Anfang die Steuerung schwer fiel. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase macht es aber durchaus Spaß. Der Wettstreit zwischen Noah und Shem, bei dem die Spieler abwechselnd am selben iPhone oder iPod touch spielen, ist besonders witzig – vor allen Dingen, wenn man durch „gezieltes“ Vorbeiwerfen mal wieder zum Trottel wird. Ob das Spiel auch über längere Zeit motivieren kann, bin ich eher skeptisch. Einen Blick ist es auf jeden Fall wert.

AppStore

[app 395166298]

Screenshots

Sonstiges

Unterstützung für soziale Netzwerke
Gamecenter: ja
OpenFeint: nein
Twitter: nein
Facebook: nein
plus+: nein
andere Netzwerke: –

Sprachen
Englisch, Japanisch

Alternativen

Hier wird auch viel gestapelt.
[app 385533456]

Hier muss man als Gott versuchen, die Stapelei zu verhindern.
[app 342426321]

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0 thoughts on “Animals on Board (iPhone)”

  1. Pingback: [iOS] Noah und sein Arche: Animals on Board im Test | macinplay
  2. Trackback: [iOS] Noah und sein Arche: Animals on Board im Test | macinplay
  3. markus says:

    gut geschrieben, werde ich mir in jedem Fall mal anschauen. 🙂 Danke für den Test!

    1. David Sondermann says:

      Danke für die Blumen!

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