Mafia vs. Police

Mafia vs. Police, Gut gegen Böse (bzw Böse gegen Gut), das ewige Ringen. Geht das als 3-in-einer-Reihe Casual Spiel? Oder ist das Thema dann doch eine Nummer zu groß?

Die Welt im Spiel

Die Spielwelt von ausgesprochen Übersichtlicht: 36 Felder, 6×6 im Quadrat sollen die Stadt darstellen. Dazu eine nette kleine Insel mit zwei Palmen, ein Vorratsstapel in der Mitte und ein Laden, that’s all folks.
In der Mitte erscheint eine Spielfigur nach der anderen, die jeweils frei auf dem Spielfeld plaziert werden kann. Hat man drei oder mehr gleiche zusammen, dann verschmelzen diese zu einer neuen Figur, von denen man dann wieder mindestens drei zusammenhängend auf dem Spielfeld haben muss, damit sie erneut eine neue Figur bilden. Klingt eigentlich ganz einfach, ist aber dann doch nicht, denn wenn alle Felder besetzt sind ist das Spiel zu ende. Die Figuren unterteilen sich dabei in Mafia und Polizisten, das sagt ja schon der Titel, und ein paar besondere Figuren.

Ziel ist es eine der beiden Seiten zum Sieg zu verhelfen indem man zunächst einmal drei Clans oder drei Polizeigebäude vereinigt. Das klingt jetzt vielleicht nicht so kompliziert, aber für die drei Clans muss man rechnerisch 19683 Geldscheine auf die 36 Felder unterbringen und so kombinieren das sich gleich wieder Dreiergruppen bilden. Und natürlich auch noch die Gesetzeshüter unterbringen. Und damit wird dann auch nur das nächste Element, das Casino, freigeschaltet. Und damit geht es dann weiter…
Das zeigt schon das hier eine echte Aufgabe vor einem liegt.

Der Kampf beginnt

Aber fangen wir mal ein Spiel an: 3 Geldscheine bilden ein Gangster. Logisch, schliesslich ist Geld das Schmiermittel das die Familie zusammenhält, drei Gangster brauchen dann ein Auto, sind zu viele Autos unterwegs dann geht’s ab ins Gefängnis. Und so weiter. Die Gangsterfiguren sind, einmal platziert, fest an ihrem Platz gebunden. Die neue Figur, z.B das Auto, erscheint immer da wo der dritte Gangster abgelegt wird oder durch drei Geldscheine entsteht. Also ist ein gerüttelt Maß an Vorplanung nötig, damit fortlaufende Dreierkombinationen gebildet werden können.
Die Polizisten verhalten sich etwas anders: Streifenpolizisten laufen frei auf dem Spielfeld herum bis sie sich nicht mehr bewegen können, dann wird aus ihnen ein Inspektor, der dann endlich auf seinem Platz bleibt und uns nicht mehr so sehr stört. Noch schlimmer sind die FBI Agenten, die frei über das Spielfeld springen, bevorzugt auf das Feld das ich gerade belegen will. Und wenn man gar nichts passt, dann kann eine Figur auf die Insel in den Urlaub geschickt werden.
Zum Glück gibt es einige Spezialfiguren, wie den Revolver, der eine Figur vom Feld entfernen kann. Oder die kesse Blondine, die eine Figur mit auf die Insel nimmt, wenn da noch Platz ist. Theoretisch kann jede der Figuren auftauchen, aber meistens bekommt man natürlich Geldscheine oder Streifenpolizisten zu Gesicht.
Für jede Figur die durch zusammenlegen entsteht bekommt man etwas Geld für das man im Laden zur Not eine dringend benötigte Spielkarte kaufen kann, aber natürlich gibt es nicht alles zu kaufen und die Preise sind gesalzen.

Das Spiel in der Welt

Das Spiel läuft als Universalapp sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad, bietet Gamecenterunterstützung und diverse Sprachen sowie die heute ja übliche Twitter und Facebook Anbindung.
Grafisch ist der Titel naturgemäss nicht sehr aufregend, als Highlight kann man im Laufe des Spiels verschieden Hintergründe Freispielen. Auch der Soundtrack ist eher zurückhaltend, er beschränkt sich auf einige Effekte, etwa eine kleine Hawaiimelodie wenn jemand auf die Insel geschickt wird. Ohne das man das jetzt unbedingt zum spielen braucht.
Aber spielerisch war ich nach kurzer Zeit gefangen. Es erfordert sorgfältige Planung wenn man Erfolg haben will, schon eine nachlässig gelegte Figur kann viele Möglichkeiten verbauen und einen in große Schwierigkeiten bringen.

Noch ein Wort zum Geschäftsmodell: Der Titel wird umsonst angeboten, allerdings hat man dann ein Werbefenster und einen Energiebalken, der sich mit jeder gelegten Karte verringert. Ist die Energie auf Null, ist eine Spielpause angesagt oder man kauft sich Energie mit dem Spielgeld dazu. Damit erhält man also praktisch eine Lightversion zum testen. Werbung und Energiebalken können per In-App Kauf deaktiviert werden, das kostet dann 1,59 €.
Ein Betrag, der durchaus lohnt.

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