Modern Combat 2: Black Pegasus

Im zweiten Teil von Gamelofts Shooterserie »Modern Combat« werdet ihr zunächst in der Rolle von Seargent Anderson in verschiedene Einsätze rund um die Welt geschickt, z.B. nach Südamerika oder Russland, um die Nachfolger des Schurken des ersten Teils zu töten. Im Laufe der Single-Player-Kampagne spielt ihr auch zwei weitere Charaktere, die sich auf zwölf Schlachtfeldern in den Weiten der Welt wiederfinden. 

Singleplayer-Kampagne

In den Missionen der Single-Player-Kampagne stehen etliche Primär- und Sekundärwaffen zur Auswahl, Granaten und das obligatorische Kampfmesser kommen dazu. Diese Waffen werden tatsächlich von diversen Armeen der Welt eingesetzt und sind mit verschiedenem Zubehör erweiterbar. Auch habt ihr Gelegenheit, schwere Geschütze zu bemannen. Die verschiedenen Waffen sind bitter nötig, weil eine Vielzahl an Einsatzzielen zu absolvieren sind. In einer Mission etwa schützt ihr den Konvoi eines Präsidentschaftskandidaten, der zu einer amerikanischen Botschaft in einem Land des Mittleren Ostens gebracht werden soll. Die zahlreichen Gegner, die das zu vereiteln suchen, schaltet ihr dann entweder im Nahkampf oder aus der Ferne mittels eines Scharfschützengewehres aus. 

Um das Spiel realistischer zu gestalten gibt es Gesichtsanimationen und Kills (wie z.B. Headshots) in Zeitlupe. Ob das unbedingt nötig ist oder lediglich Gewaltdarstellung überhöht, mag jeder für sich selbst entscheiden. Zum Gameplay trägt es zumindest herzlich wenig bei. Viel sinnvoller sind da die Unschärfe- und Lichteffekte, die eine interessante Stimmung im Spiel erzeugen. 

Steuerung

Die Steuerung wird in der ersten Mission erklärt und ist gut mit dem Level verknüpft. Die Steuerung über den Touchscreen wurde gegenüber der Vorgängerversion des Spiels verbessert und bietet ein flüssigeres Gameplay. Wie bei iOS-Geräten oft üblich, bietet euch auch bei »Modern Combat 2: Black Pegasus« die Gyrosensor-Steuerung die Möglichkeit, die Spielfigur mittels Kippen des Geräts zu steuern. Allerdings ist die Steurerung mit dem Gyroskop schwer zu händeln und erfordert einiges an Konzentration, die dann beim Zielen fehlt. Wer seine Figur lieber mit den Fingern steuert, kann die Gyroskop-Steuerung im Menü deaktivieren und ganz normal das Touch-Display des iOS-Gerätes nutzen.

Multiplayer-Modus

Der umfangreiche Multiplayer-Modus, der mit bis zu zehn Spielern gespielt werden kann, ist in drei Kategorien eingeteilt und enthält die Spielmodi »Einzelkampf« (jeder gegen jeden), »Fahne erobern« (zwei Teams treten gegeneinander an und müssen die Fahne des jeweils anderen in das eigene Lager bringen), »Teamkampf« (zwei Teams gegeneinander) und »Bombe entschärfen« (ein Team legt die Bombe, das andere muss sie entschärfen). Die Ergebnisse eurer Bemühungen im Multiplayer-Modus werden in Bestenlisten festgehalten.

Anfangs sind fünf Karten spielbar. Drei zusätzliche Karten kann man per unvermeidlichem In-App-Kauf nachkaufen, das Freispielen ist nicht möglich.*  *Interessant ist, dass drei Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um sich mit Gegnern zu messen:

  • Online: Ihr spielt mit Spielern auf der ganzen Welt in verschiedenen Spielmodi gegeneinander. Um online zu spielen ist ein Konto bei Gameloft erforderlich.
  • Lokal (WiFi): In diesem Modus spielt ihr gegen Spieler, die im selben lokalen WLAN eingeloggt sind.
  • Lokal (Bluetooth): Hier spielt ihr gegen Spieler, mit denen ihr euch vorher per Bluetooth verbunden habt.

Äußerliches

Das Spiel läuft flüssig auf einem iPod touch 4 und hat für Mobilgeräte eine ganz anständige Grafik. Wenn die Single-Player-Kampagne durchgespielt ist, ruft der Langzeitreiz des Multiplayers. Ihr sammelt Erfahrungspunkte und könnt damit insgesamt 72 Level aufsteigen. Mit den verschiedenen Leveln schaltet ihr »Killsprüche« frei, die den Gegnern, die ihr getötet habt, gemeinsam mit eurem Namen angezeigt werden. Das heißt, der Bildschirm eures Gegner wird »blutig« und er sieht seine Spielfigur aus der Ego-Perspektive zur Seite fallen, während am unteren Rand des Bildschirms dein Spielername zu lesen und z.B. der Killspruch »Entschuldige, hab ich dich getötet?« auftaucht. Wenn das mal kein Kaufargument ist…

Fazit

Ob gegen Freunde per Bluetooth oder mit Spielern auf der ganzen Welt – es macht Spaß, immer neue Waffen freizuspielen, um noch effektiver gegen den bösen Feind vorzugehen. Als einzigen Negativpunkt viel mir auf, dass Spieler mit großen Händen Schwierigkeiten haben könnten, die kleinen Steureungsfelder richtig zu treffen und die Gyroskop-Steuerung echt gewöhnungsbedürftig ist. Wer den Dreh raushat, kann bedenkenlos ballern gehen. 

[appext 394443824]

Alternativen:

[app 329373748]
[app 442522082]
[app 558433129]

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