Chaos auf Deponia

Titel: Chaos auf Deponia
getestet für: Mac
Testversion: DVD-ROM-Version
Inhaltsverzeichnis
1 – Worum es geht
2 – Wie war das noch?
3 – So nah und doch so fern
4 – Schwarzer Humor erforderlich!
5 – Das Gameplay
5 – Fazit
6 – Screenshots
7 – Trailer
8 – Infobox
9 – Alternativen

Worum es geht

Chaos auf Deponia ist die Fortsetzung des genialen Point-and-Click-Adventures Deponia.

Wie war das noch?

[singlepic id=1844 w=320 h=240 float=left]Eigentlich hat Rufus nur ein Ziel: Er will Deponia verlassen und nach Elysium, der schwebenden Stadt voller Glück und Wohlstand! Doch jeder Versuch die Stadt im Himmel zu erreichen, scheitert. Bis er auf die Frau seiner Träume trifft: Goal! Durch einen tragischen Unfall im ersten Teil stürzt die Elysianerin vom Himmel direkt in Rufus Heimatstadt. Er macht sich mit ihr auf den Weg die Welt zu retten, denn der Organon will Deponia sprengen!

So nah und doch so fern

Mit dem zweiten Teil der geplanten Trilogie beginnt Chaos auf Deponia an eben der Stelle, wo der erste Teil endet. Doch eigentlich will Rufus sich nur einen Hammer von seinem alten Freund dem Doc leihen. Kann ja keiner ahnen, dass Opfipieps, der Vogel von Oma Uzt, letztendlich in einem Müllzerkleinerer landet.
Das Intro wird wie gewohnt von Jan Müller-Michaelis (aka Poki), dem Entwickler dieser Spielereien, gesungen. Darin erklärt er, dass das Ende des ersten Teils „eh niemandem gefallen habe“. Nach einer kurzen Filmsequenz, in der die Handlung des ersten Teils kurz erklärt wird, geht es auch schon gleich los mit dem zweiten großen Abenteuer unseres Anti-Helden Rufus. Denn Deponia ist noch lange nicht gerettet. Durch ein unglückliches Missgeschick landen Rufus und seine elysianische Begleiterin Goal auf dem schwimmenden Schwarzmarkt. Da Rufus an maßloser Selbstüberschätzung leidet und ein unverbesserlicher Unruhestifter ist, wird Goals Persönlichkeit bei einer schief gelaufenen Operation auf drei Datasetten verteilt – immerhin gab es bei den günstigeren Datasetten einen Lolli gratis dazu. Nun muss Rufus nicht nur Deponia vor der Sprengung retten, sondern auch alle drei Goals wieder zu einer Persönlichkeit vereinen.

Schwarzer Humor erforderlich!

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Um die Rätsel in diesem wahnwitzigen Spiel zu lösen, muss der Spieler meist von dem unlogischsten und undenkbarsten Lösungsweg ausgehen. Denn manchmal steht man bei den Rätseln in Deponia wortwörtlich auf dem Schlauch: So muss man beispielsweise irgendwie versuchen, eine „Gurke der Erkenntnis“ mit einem schärferen Werkzeug, als einem Schwertfisch zu zerkleinern. Wer nicht über gezinkte Finger, erschlagene Haustiere und böswillige Toiletten lachen kann, sollte sich die Spiele von Deponia gar nicht erst zulegen. Doch für jeden Freund des schwarzen Humors ist Chaos auf Deponia ein lustiger Zeitvertreib.

Das Gameplay

Mit seinen liebevollen, handgemalten Kulissen und Animationen steht der zweite Teil seinem Vorgänger in nichts nach. Ebenso kann sich der Spieler über zahlreiche und hochwertige Zwischensequenzen erfreuen. Die Hintergrundmusik ist stimmig und an das Feeling einer Schrottwelt angepasst. Die Minispiele lassen sich überspringen und sie sind gut in die Story integriert. Auch wenn es zu manchen Aufgaben manchmal zu wenige Hinweise gibt. Doch zum Glück kann man bei den witzigen Dialogen mit den Nebenfiguren oft allerlei nützliche Hinweise erlangen.
Bei den Charakteren fällt sofort auf, dass sie im Gegensatz zu Deponia mehr Hintergrund und Tiefe besitzen. Zur Freude jedes Deadalic-Fans hat Poki – wie schon in „Edna bricht aus“ – einen Gastauftritt in Chaos auf Deponia. Dieses Mal ist er als singender Gondoliere zu sehen, der einige witzige und doch tiefsinnige Lieder trällert und eine wichtige Rolle in einem Rätsel spielt. Bei der Fortsetzung von Deponia sind ebenfalls unerwartete und spannende Wendungen kein Fremdwort. Die Handlung ist spannend, tragisch, tiefsinnig und urkomisch zugleich. Wer den ersten Teil gespielt hat, wird sich auch über das Ende dieses Teils freuen können, denn es ist runder gestaltet und doch offen genug, um Platz für den dritten Teil zu lassen.
Wie man an diesem Spiel wieder deutlich erkennen kann, legt Poki sehr viel Wert auf das klassisches Point&Click-Adventure-Design. Einige neuere Features weist Deponia allerdings doch auf. Beispielsweise lässt sich das Inventar bequem dich das Mausrad öffnen und wieder schließen. Außerdem ist eine Hotspot-Anzeige in das Spiel integriert, mit der der Spieler alle klickbaren Gegenstände auf einem Blick sehen kann. Eine Ausnahme bildet das Puzzle aus den Extras. Dafür muss der Spieler einzelne, als Papierschnipsel getarnte Puzzleteile im gesamten Spiel suchen. Als Belohnung erwartet den Spieler ein ansehnliches Bild von Goal.

Fazit

Im Allgemeinen hat Deadalic Entertainment sich nicht auf den Lorbeeren des ersten Teils ausgeruht. Mit der Fortsetzung von Deponia sind die Entwickler auf die Kritik der Fangemeinde eingegangen und haben mit Chaos auf Deponia den ersten Teil noch einmal übertroffen.So soll der zweite Teil einige Fragen aus dem ersten Teil klären; die Rätsel wurden logischer aufgebaut und den Spieler erwartet eine längere Spielzeit. Deadalic betont zwar, Chaos auf Deponia sei auch ohne die Kenntnis des ersten Teils gut zu verstehen, aber schon nach den ersten Spielminuten wird klar, dass doch sehr auf die Handlung im ersten Teil aufgebaut wurde. Zudem hat dieses Spiel genug Interesse geweckt, dass selbst größere Internetplattformen wie „Stern.de“ sich damit auseinander gesetzt haben.

Screenshots

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Trailer

Infobox

Name: Chaos auf Deponia
getestete Version: DVD-ROM
Altersempfehlung: ab 6 Jahren (USK), ab 12 Jahren (PEGI)
Sprachen: deutsch
Mindestvoraussetzungen: Mac OS X 10.7, 2 GHz Intel Dual Core-Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher, 4,5 GB Festplattenspeicher
empfohlene Voraussetzungen:
macinplay-Testsystem:
macinplay-Empfehlung:
Bugs:
Positiv:
Negativ: auf der Verpackung sind keine Systemvoraussetzungen für den Mac angegeben
Bezugsquellen: Amazon* und Steam
Folgekosten:
Werbung:
Amazon
Chaos auf Deponia ist zur Zeit für rund 30 Euro bei Amazon zu haben (Limited Edition inkl. Poster und Soundtrack)*.

Steam
Chaos auf Deponia ist auf Steam als Steamplay-version zu haben (ca. 20 Euro).

Alternativen

Es gibt natürlich auch noch andere tolle Adventures. Zu nennen ist neben der Mac-Version von Edna bricht aus (Test hier) auch die iPad-Variante. Sehr lustig ist auch Jack Keane, eine Art Indiana Jones für Arme. Den Test für letzteres Spiel schieben wir demnächst endlich mal nach.

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0 thoughts on “Chaos auf Deponia”

  1. Der Schweissfussindianer says:

    Leider nur den ersten Teil gespielt und verdammte Axt, war das Spiel gut! Die Atmosphäre war passend, der Soundtrack ebenso und die Quests nicht allzuleicht(-schwer).

    1. David Sondermann says:

      Schon beim Adventskalender mitgemacht? Da gibt es Chaos auf Deponia zu gewinnen.

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