Diablo 2: Lord of Destruction

Blizzard bringt ja recht regelmäßig Patches heraus, in denen es nicht nur um Bugfixing geht, sondern vor allem auch um das Gameplay und die Spielbalance. Lord of Destruction ist ein ganz großer Patch, aber leider nicht kostenfrei…

Und eins gleich vorweg: dieses Review wird kurz werden, weil ich eigentlich noch ein paar Level holen muss und gar keine Zeit habe, viel zu schreiben…

Lord of Destruction beginnt genau dort, wo Diablo 2 aufhört. Der „Lord of Terror“ wurde erlegt, aber sein Bruder Baal hat sich rechtzeitig abgesetzt und sammelt in den „Barbarian Highlands“ eine gewaltige Streitmacht. Blizzard spendiert mit diesem Expansion Pack einen neuen Akt, der in den verschneiten Highlands rund um Mount Arreat angesiedelt ist. Sechs neue Quests sind hier zu lösen und dabei stößt man auf eine Menge neuer Gegner. Damit das Ganze nicht zu schwer wird gibt es auch jede Menge neue Gegenstände zu finden.

Alte Recken, die Diablo schon erledigt haben, dürfen gleich in der neuen Landschaft starten. Aber Achtung, bisher waren die Diablo-Vernichter auch in der Lage, im Nightmare-Modus loszulegen. Das klappt leider nicht mehr, es sei denn, die Charaktere hatten sich schon mindestens bis in den zweiten Akt im Nightmare-Modus vorgekämpft. Ansonsten muss sich der Charakter noch durch den fünften Akt kämpfen, bevor der Nightmare-Modus wieder freigeschaltet ist.

Die wichtigsten Neuerungen im Einzelnen:

• 800×600 Auflösung
• verdoppelter Stauraum in der Schatzkiste
• Begleiter können (begrenzt) ausgerüstet werden und bleiben
• zwischen Akten und Schwierigkeitsgraden erhalten
• verbesserte „alte“ Set-Gegenstände und Uniques
• neu gefundene „alte“ Set-Gegenstände bekommen Zusatzboni
• viel (!) stärkere Monster in Nightmare- und Hell-Schwierigkeitsgrad
• es laufen kleine weiße Hasen in den Highlands rum

Leider gibt es ein Problem mit dem Add-On: Lord of Destruction muss in jedem Fall über eine gleiche Sprachversion von Diablo 2 installiert werden. Wer also die englische Diablo-Version besitzt, braucht auch das englische Add-On. Beim deutschen Hauptspiel benötigt man das deutsche Add-On; mischen der beiden Versionen ist nicht möglich.

Hier noch ein paar Tuning-Tipps:

Falls die Grafik auf iMacs zu sehr ruckeln sollte, kann man per Command-M in den Fenstermodus umschalten. Die Grafik läuft im Fenster viel schneller, aber leider kann man die F-Tasten nicht mehr benutzen.

Die 800×600 Auflösung ist einen Blick wert, da es nicht zu viel Performance kostet. Wenn man dazu die Lichtqualität herab setzt, keine Transparenten Schatten wählt und die Perspektive ausschaltet, läuft es auch auf 500er iMacs akzeptabel.

Den größten Geschwindigkeitszuwachs erlebt man , wenn man die sehr gute und stimmungsvolle Hintergrundmusik ausschaltet.

Falls es Performance-Probleme gibt, sollte man darauf verzichten, den Necromancer oder den Druiden zu spielen, da die beiden mit ihren herbeigerufenen Kampfgenossen das Spiel sehr ruckelig machen können. Auch die Sorceress hat diese Fähigkeit, wenn sie nur genug Meteore und Flammenwände zaubert.

Fazit:

Wer Diablo 2 mochte, wird das Expansion Set lieben! Blizzard hat genau den Nerv der Diablo-Gemeinde getroffen und Diablo 2 in den entscheidenden Punkten ausgebaut. Neue Gegenstände, zwei neue Charaktere und ein neuer Akt neben vielen Detailverbesserungen machen das Expansion Pack zu einem Pflichtkauf. Einzig der Preis ist für ein Add-On etwas zu hoch geraten.

Cajus Zi

Verfügbarkeit

Zu haben ist das Spiel im macinplay-Shop.

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