Die Sims: Tierisch Gut Drauf

Nach heftigen Romanzen und Partys, die kein Ende fanden, steht die mittlerweile fünfte Erweiterung zu „Die Sims“ in den Läden. Aber lohnt sie sich? Das lest ihr hier.

Eigentlich sind die Sims ja nur aus einer willkürlichen Idee des Sim City-Machers Will Wright entstanden; und doch hat das süchtig machende Konzept hinter dem Spiel selbiges zu einem absoluten Blockbuster aufsteigen lassen. Nachdem das Spiel einige Millionen Male über die Ladentische gewandert war, wollte man die noch recht junge Geldkuh so eifrig melken wie möglich. So entstand das erste Add-On zu Die Sims. Titel: Das Volle Leben.

Nun ist die fünfte Erweiterung zu der beliebten Alltagssimulation auf den Markt gekommen. Sie heißt Die Sims: Tierisch Gut Drauf und enthält unter allen Erweiterungen wohl die meisten Neuerungen; ob es auch die besten sind, schaue ich mir heute einmal an.

Wie sich aus dem Titel bereits herauslesen lässt, werden die Sims viel Spaß haben, allerdings lässt sich das durch das „Tierisch“ schon etwas konkretisieren. So können eure Sims ihren Haushalt jetzt um Haustiere erweitern. Zur Auswahl stehen beispielsweise niedliche Hündchen oder auch kleine Schmusekätzchen. Neben etwas optischer Unterhaltung können sie aber für eure Sims auch wirklich nützlich werden. So verbessern sich durch das neue Hobby auch die Beziehungen zu den Nachbarn, schließlich hat man ein neues Gesprächsthema, über das sich die Sims manchmal wirklich angeregt unterhalten können.

Die Tiere selbst wurden mit einigen Eigenschaften der Sims ausgestattet. So sind sie in der Anzeige der Familie sichtbar, laufen frei herum und die aktuell auszuführende Aktion ist beständig ersichtlich. Allerdings lassen sie sich nicht direkt von euch kontrollieren, sodass sie auch unterschiedliche Launen aufsetzen können und manche Leute, wie ihre Herrchen und Frauchen, als Familienmitglieder akzeptieren, dafür zu anderen Menschen einen gewissen Hass entwickeln können.
Doch die Tiere sind nicht nur als Gesprächsthema und als Zeitvertreib da. Ihr könnt sie auch trainieren und ihnen gute Manieren beibringen, sodass sie sich in Wettbewerben mit anderen Haustieren messen können, um Preisgelder zu gewinnen.

Die Haustiere sind aber nicht die einzige Neuerung in Die Sims: Tierisch Gut Drauf. So wurde das Prinzip der Nachbarschaften nochmals überarbeitet, sodass sich, anders als in den bisherigen Erweiterungen, die neuen, von jedermann zugänglichen Gebiete, nun direkt in der Nachbarschaft und nicht in einer Art eigenen Welt befinden. Hier findet sich im fünften Add-On zur Sims-Reihe eine Altstadt, in der es neben einem Tiergeschäft auch ein Gartengeschäft, einen Park, ein Café und noch viel mehr zu erkunden gibt. Hierbei werden definitiv die meisten neuen Lokalitäten in einer Sims-Erweiterung angeboten.

Wie schon erwähnt hat sich auch bei den Gärten etwas getan. Bisher konnten hier nur ein paar kümmerliche Blümchen gepflanzt werden, die nicht weiter von Bedeutung waren. Jetzt aber lässt sich auch Gemüse anbauen, welches ihr entweder einkochen und essen oder auch an andere Sims verkaufen könnt, sollte es euch danach gelüsten. Zu den neuen Gärten gibt es dann auch entsprechende Geschäfte, in denen sich schnell tiefgründige Unterhaltungen zum Thema Garten entwickeln können. Man stelle sich vor: Der Gartenshop als Ort der Begegnung, womöglich sogar eine Quelle der einen oder anderen Romanze; Die Sims werden so langsam aber sicher realistisch.

Rein technisch gesehen geht es diesem Add-On wie den anderen auch. Es macht weniger aktuellen Macs einige Probleme, es sollte also schon ein eher neueres Gerät bei euch unter dem Schreibtisch stehen, vor allem wenn Tierisch Gut Drauf im Zusammenhang mit anderen Sims-Add-Ons verwendet werden soll.

Fazit
Die Sims: Tierisch Gut Drauf ist das bislang vielfältigste Add-On zur Serie; es bietet ohne Frage die meisten Neuheiten und Verbesserungen. Mir selbst haben die neuen Möglichkeiten in den Erweiterungen Hot Date und in Urlaub Total aber ebenfalls sehr gut gefallen, sodass Sims-Neueinsteiger auch einen Blick auf diese oder auch auf die anderen Erweiterungen werfen sollten.

Die neuen Tierchen könnten putziger kaum sein und machen das Spiel insgesamt ein gutes Stück lebendiger. Von netten Spaziergängen mal abgesehen lassen sich auch, einfach mal zum Spaß, Orte wie das Haus einer alten Frau bauen, die nur mit ihren Katzen zusammenlebt, um dann als esoterische Hexe verschrien zu werden. Insgesamt ist also alles etwas näher an die Realität herangerückt. Wer Die Sims wirklich mag und das Geld übrig hat, sollte hier ohne zu zögern zugreifen, wer noch kein Add-On sein Eigen nennt, sollte sich auch die anderen Tests ansehen.

Zu haben ist das Add-On im macinplay-Shop.

Ingmar Wenz

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