F1 2017

Spielescene F1 2017. Foto: Feral Interactive

Spielescene F1 2017. Foto: Feral Interactive

Seit einigen Tagen gibt es nun auch für den Mac die aktuelle Formel 1 Saison zu spielen. Eines aber gleich vorweg, wer keinen aktuellen Mac hat, der wird leider nicht viel Spaß damit haben. Mit meinem iMac 21.5 Late 2013 erfülle ich nicht einmal mehr die Mindestanforderungen und kann deshalb über die Performance und Grafik nur wenig sagen. Vorausgesetzt wird ein Intel Core i5 (Mac) 2 GHz mit 8GB RAM und 2 GB AMD Radeon R9 290M, 1.50 GB Intel Iris Pro 6200. D,h, folgende Geräte werden unterstützt:

  • 13″ oder 15″ MacBook Pros (late 2016)
  • 21.5″ iMacs (late 2015) mit 2.0GHz Intel Core i5 processor
  • 27″ iMacs (late 2014) sowie Mac Pros (late 2013)

Das ist natürlich nachvollziehbar, aber doch auch schade. Ein 3 Jahre alter iMac, nicht aufrüstbar, ist somit, zumindest spieletechnisch Elektroschrott. Da kann der Softwarehersteller nichts für, das macht die Sache aber nicht besser. Aber genug davon.

Karriere machen

Career_Character. Foto: Feral Interactive

Career_Character. Foto: Feral Interactive

F1 2017 entspricht natürlich dem Regelwerk der aktuellen F1-Saison – die Umsetzung ist den Entwicklern hierbei wirklich gut gelungen. Das ist sowohl bei der Optik der Fahrzeuge als auch bei der Fahrdynamik auszumachen. Nach dem ersten Start von F1 2017 liegt es an euch zunächst einen eigenen Fahrer oder eine Fahrerin (!) zu erstellen. Ihr wählt eurer Team und schon steht der eigenen Karriere, die bis zu zehn Jahre dauern kann, nichts mehr im Weg.

Bevor es aber richtig losgeht könnt ihr euer Spiel in den Optionen noch optimal auf eure Wünsche anpassen. F1 2017 erlaubt uns, die KI per Schieberegler auf einen Wert von 1 bis 110 zu setzen. Je höher der Wert, umso schwerer hat man es dann auf der Strecke. Natürlich lässt sich auch die Renndauer festlegen, ihr wählt wie umfangreich das Qualifying und auch die Fahrhilfen lassen sich ausgiebig konfigurieren. Und jetzt geht die Arbeit für alle F1-Strategen erst richtig los. Über 115 Upgrades lassen sich erforschen, Reifen wollen getestet und die Trainingsdistanzen optimal ausgenutzt werden. Hier ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Zeit und Geld zu finden.

Ihr habt die Wahl aus einer Vielzahl von Meisterschaften mit verschiedenen Regeln und Strukturen, darunter die OFFIZIELLE FIA FORMEL-EINS-MEISTERSCHAFT 2017™, die Historische Allwetter-Meisterschaft und die leicht zugängliche, nur aus Rennen bestehende Sprintmeisterschaft. Neben den 20 offiziellen Rennstrecken könnt ihr auch vier zusätzliche Streckenvarianten erfahren: Großbritannien – Kurz, Japan – Kurz, USA – Kurz, Bahrain – Kurz, und Monaco nachts

Classic Car - F1 2017. Foto: Feral Interactive

Classic Car – F1 2017. Foto: Feral Interactive

Abwechslungsreiche Herausforderungen

Neben der Karriere gibt es noch Herausforderungen wie z.B. mehrere Runden zu absolvieren und dabei die Reifen nicht zu stark beanspruchen oder es gilt den Benzinverbrauch zu optimieren. Und dann kommen noch die Einladungsevents dazu. Je nachdem, wie eure Karriere läuft kommen auf kurz oder lang VIPs auf Euch zu und laden euch zu speziellen Events ein. Hier sticht zum Beispiel das Rennen mit den Classic-Cars heraus – mit dem 1992er Williams FW14B von Nigel Mansell oder dem  2002er Ferrari F2002 von Rubens Barrichello und Michael Schumacher.  – um nur zwei Beispiel zu nennen.

Mangels ausreichend performantem Rechner kann ich über das wirklich Fahrgefühl leider wenig sagen – aber anderen Berichten zufolge sollen die Rennen auf jeden Fall überzeugen – sowohl mit Lenkrad als auch mit Gamepad. Von der Steuerung über Tastatur würde ich definitiv abraten.

 

Insgesamt hat Feral Interactive hier eine spannende Simulation auf die Beine gestellt, mit der sich die Formel 1 Saison hervorragend auf den eigenen Rechner holen lässt.

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