Mein eigener Hund

In diesem Spiel dreht sich alles um den angeblich „besten Freund des Menschen“. Ziel ist es, den eigenen Hund zu pflegen und zu versorgen. Hier werden also hauptsächlich Hundeliebhaber angesprochen, die sich ein entsprechendes Tamagotchi wünschen.

Der kleine Vierbeiner will gestreichelt, gefüttert und zum Tierarzt begleitet werden. Man muß mit dem Tier Gassi gehen, kann im Park spielen und den Liebling mit vermeintlich niedlichen Accessoires wie Halsbändern und Schleifen ausstatten. Wie im richtigen Leben kostet das eine Menge Geld. Das muss man wiederum mit seinem Hund verdienen. Aber wozu gibt es die Hundeshows, bei denen sich Waldi, Hasso und Co. präsentieren können und je nach Platzierung einen entsprechenden Geldpreis entgegennehmen können?

Das gewonnene Geld wird gleich in Wasser, Futter und vielleicht in einen neuen Ball investiert. Ab geht es zum Training. Der eigene Hund muss auf verschiedene Kommandos gehorchen und Tricks erlernen. Nur dadurch kann er beim nächsten Wettbewerb bestehen. Dabei darf man nie Anzeigen aus dem Blick verlieren, die darstellen, ob das liebe Hundchen Hunger hat, müde ist oder mal gewaschen werden muss.

Grafik und Sound

Die Grafik ist nicht mehr ganz taufrisch und wäre für ein kostenloses Browserspiel vielleicht in Ordnung. Aber dafür Geld zu verlangen, ist fast schon frech. Auch wenn man an die durchgängig sehr junge Zielgruppe – nämlich kleinere Kinder – denkt, kann man mehr für sein Geld verlangen: Die Animationen wirken sehr hölzern und wiederholen sich ständig. Die Schauplätze sind ebenfalls immer dieselben. Der Sound ist nicht einmal der Rede wert.

Fazit

Ich fühlte mich beim Test sehr schnell gelangweilt und habe das Spielen beendet. Das liegt vielleicht daran, dass ich nicht mehr drei Jahre alt bin. Das einzig für mich erkennbar durchweg Positive an diesem Spiel sind die niedrigen Systemanforderungen.

Große Hundeliebhaber werden an diesem Spiel wenig Freude haben. Dafür wird definitiv zuwenig geboten. Die ewig gleichen Abläufe, die langweilige Grafik und die Hundeshows, bei denen man nicht versteht, warum man erster oder letzter geworden ist, sind alles Gründe, eine deutliche Empfehlung für einen Nichtkauf auszusprechen. Basta und punktum. Kinder bis drei oder vier Jahre haben vielleicht Spaß daran, aber sicher wäre ich mir bei der heutigen Reizüberflutung auch nicht mehr.

Systemanforderungen

Mindestvoraussetzungen
Mac OS X 10.3, PowerPC G4 oder Intelprozessor, 256 MB RAM, 100 MB Festplattenspeicher, 32 MB Grafikkarte

Testsystem
MacBook Pro, Intel Core Duo 2 GHz, Mac OS X 10.5.8, 2 GB RAM, ATI Radeon X1600 mit 128 MB

sonstige Informationen

Sprache: Deutsch

Jugendschutz
USK: ab 0 Jahren freigegeben
PEGI: –

Entwickler: Selectsoft Publishing
Mac-Portierung: Runesoft
Herausgeber: Runesoft

Wer für sein vielleicht dreijähriges Kind ein Exemplar erwerben möchte, der kann dies natürlich im macinplay-Shop zum Preis von zur Zeit knapp 20 Euro tun.

Das Testexemplar wurde uns von Runesoft zur Verfügung gestellt.

Screenshots (klicken für mehr)

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