"Wir sind Gamer" – Demo gegen Computerspielverbot (Video)

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0 thoughts on “"Wir sind Gamer" – Demo gegen Computerspielverbot (Video)”

  1. ze.d says:

    Na, das find ich ja mal geil! Richtig so! Man sollte für seine Rechte mit den gegebenen, legalen Mitteln kämpfen. Und wenn das am Ende nichts hilft. Dann werd ich langsam auf die Politik grandig.

    Was mir noch den Kopf zerbricht ist die SPD. “Ja! Ihr habt Recht, das ist ein Schwachsinn was die Union veranstaltet blah blah.” , klingt für mich für den ersten Moment toll. Und ich will schon fast bei der nächsten Bundestagswahl das Kreuzchen denen geben. Aber dann stellt sich für mich die Frage, ist das am Ende nicht nur Wahlkampf, wie auch die Union damit Stimmen gewinnen will, weil die ja genau diesen ganzen Unsinn veranstaltet. Ob dann nun am Ende wirklich die wirkliche Meinung der SPD ist oder nicht, bin ich sehr kritisch gegenüber…

  2. Gero Pflüger says:

    Schau Dir doch einfach an, wie die SPD-Abgeordneten zu Fragen modernen Lebens abstimmen. Ein gutes Beispiel ist da sicherlich das jüngst durch Bundestag und Bundesrat gepeitschte “Kinderporno”-Gesetz. Allein der Begriff “Kinderpornografie” wirft für mich schon Fragen auf, denn “Pornografie” klingt zunächst einmal vollkommen legal – wenn sexuelle Handlungen an Minderjährigen oder gar Schutzbefohlenen durchgeführt werden, handelt es sich für mich um Missbrauch und Vergewaltigung, nicht um Pornografie.

    Das Kinderporno-Gesetz verhindert Kindesmissbrauch *nicht*, sondern wird in Bezug darauf vollkommen wirkungslos bleiben, dafür aber wird es der Internetzensur Tür und Tor öffnen. Viele der Leute, die nämlich dieses Gesetz unterstützen, finden auch “Killerspiele” entsetzlich, und entsprechende Begehrlichkeiten gibt es bereits. Selbst – und das finde ich besonders bedenklich – ehemals Verfolgte des Naziregimes fordern schon die Ausweitung der Zensur auf faschistische Hassseiten und begeben sich damit auf dieselbe Stufe ihrer Verfolger.

    Der Selbstenthauptung der Demokratie zugestimmt haben 389 Parlamentarier (Link zur namentlichen Abstimmung bei bundestag.de), bei nur 128 Gegenstimmen und 18 Enthaltungen, davon alleine 15 (!) Grüne, die als Bürgerrechtsbewegung angefangen haben und mich daher besonders enttäuscht haben. Aus der SPD-Fraktion kamen lediglich drei Gegenstimmen, und eine davon war Jörg Tauss, der mittlerweile aus genau diesem Grund Mitglied der Piratenpartei ist.

    Bei Telepolis gibt es einen Artikel über die Enttäuschung über die SPD im Zusammenhang mit dem Abstimmungsergebnis.

    Was mich persönlich angeht, so werde ich am 27. September aller Wahrscheinlichkeit nach die Piratenpartei wählen – das scheinen mir die einzigen zu sein, die die Interessen der Digital Natives, wie ich einer bin, wahrzunehmen in der Lage sind. Und ich war früher durchaus sehr aktives Mitglied einer sogenannten Volkspartei. Piraten – der Name ist zwar kacke, aber es ist die einzige bundesweit agierende Partei, deren einziges (!) Ziel ist, für die Basis von Demokratie und Freiheit zu streiten.

    Und das nötigt mir wirklich Respekt ab.

    Gero

  3. ze.d says:

    Recht hast du und danke für die Zusatzinformationen. Das ist wirklich sehr bedenklich was zur Zeit gespielt wird.

    Ich muss zugeben, ich hab letztens in der Europawahl die Piraten nicht gewählt da ich mich nicht sehr mit diesen auseinander gesetzt habe, und allein wegen dem Parteinamen kam es mir etwas … (nicht falsch verstehen) kindisch vor.

    Inzwischen hab ich mich mit dem Thema mehr befasst und tendiere stark ebenfalls bei den nächsten Wahlen die Piraten zu wählen. Das Internet ist eine der größten Erfindungen meiner Meinung. Noch nie war Informations- und Redefreiheit so verwirklicht wie es im Internet ist. Und genau dieses mächtige “Freiheits-Medium” anfangen zu beschneiden ist definitiv der falsche Weg! Allein schon die Unruhen in Iran haben bewiesen wie praktisch das Internet für das erringen der Menschenrechte und Freiheit ist. Die restlichen Medien wie TV, Radio oder Zeitungen sind größtenteils Mist. Da diese wegen der Angst der negativen Kritik die entstehen könnte, um ihre Existenz bangen müssen. Es wird nur das verbreitet was “Sensations- und Gafferbedürfniss befriedigt.” Warum wird zum Beispiel nicht über diese übertrieb schwachsinnige Internetzensur berichtet? Ganz einfach, es könnten sofort welche kommen die meinen “Boah! Die sind Kinderpornografie-Befürworter!” oder Killerspiele, dann kommen Stimmen “Was ist das für eine Zeitung die dieses schreckliche Morden von Menschen am Bildschirm befürwortet.” Aber solang die Zeitung irgend ne nackte Tusse zeigt ist alles im grünen Bereich.

    :/

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