Testtagebuch: The Secret of Monkey Island SE | Tag 3

ACHTUNG! Dieser Tagebucheintrag enthält MILDE SPOILER!

A Vampyre Story, Jack Keane, Edna bricht aus oder Dreamfall sind allesamt Adventures mit teils unverbrauchten Settings, dem Versuch, an alte Konzepte und Settings anzuknüpfen, schrägen sowie liebenswürdigen Charakteren oder der Idee, ein Franchise nach Jahren neu zu beleben (wobei dies natürlich auch auf Lucasarts zutrifft). All diese Adventures können The Secret of Monkey Island (SE) aber in einer Hinsicht nicht das Wasser reichen – dem Rätseldesign.

Schwertkämpfe, die als wahre Waffe die Beleidigung verwenden, Rätselketten die sich von schlafenden Hunden über Pfefferminzbonbons und Ratten bis hin zu Feilen in Kuchen erstrecken, sowie die Möglichkeit, auch im Spiel dem etwaigen Hobby des Kochens zu widmen, wenn auch nur, um eine Explosion zu erzeugen, ergeben ein Rätselkonzept, das bis zum heutigen Tag kein anderes Adventure in derartiger Perfektion umzusetzen imstande war.

Mag auch die Steuerung ein Fall für einen baldigen Patch sein, die Rätsel haben nichts von ihrem Charme, ihrer Perfektion und ihrer Genialität verloren!

Der morgige Tagebucheintrag widmet sich der rein technischen Umsetzung am iPhone und dahingehend der Portierungsqualität, die Lucasarts an den Tag gelegt hat – bleibt also gespannt.

Da hinten – ein dreiköpfiger Affe!

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