Killerspiele 1980: Dungeons & Dragons

Einen gar wundersamen Blickwinkel auf die Entstehung des „Killerspiel“-Mythos in Zusammenhang mit unverstandenen Kulturphänomenen liefert ein absolut lesenswerter Artikel bei Spiegel Online. Er heißt „Wie ein Fantasy-Spaß zum ‚Killerspiel‘ gemacht wurde“, findet sich unter diesem Link und ist – wie gesagt – absolut lesenswert.

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0 thoughts on “Killerspiele 1980: Dungeons & Dragons”

  1. ze.d (twitter@zedyo) says:

    Zuerst waren es Opfer an den Sonnengott, danach waren es Hexenverbrennungen. Und da beides in die heutige „moderne“ Gesellschaft nicht so ganz passt, muss man halt seine Urgelüste anders los werden und irgendwas anderes irrational jagen und verbrennen…

    Das Problem meistens sogar ist, die Leute die da „irgendwas von irgendwo gehört haben“ und gleich mal ihre spezifische Meinung gebildet haben. Reden gerne mit. Auch wenn das Diskutieren nur mit Gleichgesinnten funktioniert und alles auf den Satz „Killerspiele sind ja schon eine furchtbar böse Sache die abgeschafft werden sollte“ rausläuft. Kommt aber erstmal die Gegenpartei die sich damit auskennt zu Wort, wird diese gern nicht ernstgenommen, da diese ja absolut beeinflusst ist von dem „Teufelszeug“ und nicht weis von was die redet.

    Das ist fast so, als ob man einem Weltverschwörer, der behauptet die Mondlandung ist nie stattgefunden worden, einen Astrophysiker gegenübersetzt. Der eine kann dem noch so lang erklären das die Mondlandung stattgefunden ist und noch so viele Beweise liefern. Der Weltverschwörer wird das nicht ernst nehmen, da der Physiker eh mit dazu gehört um die Sache zu vertuschen.

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