Mad Catz F.R.E.Q. M

Titel: F.R.E.Q. M
getestet mit: iPhone, iPad, Mac
Inhaltsverzeichnis
1 – Worum geht’s?
2 – Ergonomie und Ausstattung
3 – Im mobilen Einsatz
4 – Toller Sound
5 – Fazit
6 – Produktbilder
7 – Infobox
8 – Alternativen

Worum geht’s?

Das F.R.E.Q. M von Mad Catz ist ein mobiles Headset für Gamer.

Ergonomie und Ausstattung

Mobiles Headset F.R.E.Q. M von Mad Catz

Mobiles Headset F.R.E.Q. M von Mad Catz

Das Headset lässt sich recht klein zusammenschieben- und zusammenfalten. Das Material und die Gelenke erscheinen dabei sehr robust. Das Kunststoffgehäuse wird durch einen innenliegenden Metallbügel stabilisiert. Die Hörmuscheln könnten etwas größer sein und liegen mit relativ hohem, aber nicht unangenehmen Druck auf den Ohren. Der Kopfbügel ist etwas knapp bemessen und könnte einigen Trägern zu knapp sein. Dem Tester haben die Ausmaße des Headsets gerade so genügt und das, obwohl er über eher spärliche (gar nicht vorhandene) Kopfbehaarung verfügt. Ansonsten sitzt das Headset angenehm und stört auch Brillenträger nicht.
Es liegt ein Klinkenkabel bei, mit dem das Headset auch ohne Bluetooth mit einem Audiogerät verbunden und als reiner Kopfhörer benutzt werden kann. Dies ist besonders für Flüge gedacht, bei denen der Einsatz von Funktechniken wie WLAN und Bluetooth nicht erlaubt ist. Außerdem liegt ein USB-Kabel bei, über das der Akku des Headsets geladen werden kann. Alternativ kann man so das F.R.E.Q.M auch als USB-Kopfhörer verwenden. Allerdings ist dafür das Kabel etwas zu kurz. Zusätzlich bekommt man noch einen Transportbeutel, in dem das zusammengeklappte Headset samt Kabel platzsparend verstaut werden kann. Der Akku hält auch bei hohen Lautstärken erstaunlich lange durch.Auch wenn wir keine exakten Messungen durchgeführt haben, so schätzen wir die Laufzeit des Akkus auf ungefähr zwanzig Stunden ein. Voll geladen ist das Headset via USB-Port am Mac oder ein iPad-Ladegerät innerhalb von ungefähr zwei Stunden.
Die Klinkenbuchse am Headset ist frei zugänglich, während der USB-Port mit einer flexiblen Gummikappe geschützt wird. Die Bedienelemente befinden sich allesamt auf der rechten Hörmuschel. Der große Multifunktionsknopf dient als Start- und Pausetaste für die Musikwiedergabe beziehungsweise für die Annahme oder das Abweisen von Telefongesprächen und das Aus- und Anschalten des Headsets. Dabei kommt es darauf an, wie lange man diesen Knopf drückt. Drückt man die Taste zweimal kurz hintereinander, wird Siri auf dem iPhone aktiviert. Durch die oben genannten Probleme bei Kopplung mehrerer Geräte via Bluetooth kommt es allerdings vor, dass dabei das Mikrofon des Headsets nicht aktiviert wird und man über den Touchscreen das Mikro des iPhones aktivieren muss, um mit Siri sprechen zu können.
Die restlichen Tasten für die Lautstärkeregulierung, Mikrofonstummschaltung, Vor-und Zurückspulen sind deutlich zu klein geraten und mit den Fingern kaum zu ertasten. Das ist unpraktikabel und hätte besser gelöst werden können. Eigentlich muss man das Headset abnehmen, um es bedienen zu können. Nur die große Multifunktionstaste ist gut zu bedienen.

Im mobilen Einsatz

Gedacht ist das Headset für Notebook-Spieler, die gerne unterwegs zocken und nicht viel Equipment mitschleppen wollen. Daher lässt sich das F.R.E.Q. M platzsparend einklappen und im mitgelieferten Transportbeutel verstauen. Verbunden wird das Headset mit dem MacBook via Bluetooth. Das funktioniert einwandfrei. Damit man unterwegs trotzdem keinen Anruf verpasst, lässt sich gleichzeitig ein iPhone oder anderes Smartphone mit dem Headset koppeln. Klingelt das Telefon während einer Spiele-Session, kann man dennoch das Gespräch auf dem Headset annehmen. Beendet man das Gespräch, dann soll das Headset wieder den Ton vom Mac abspielen. Leider hat das in einer Vielzahl an Versuchen nicht funktioniert. In der Regel wurde nach einem Telefonat über das iPhone nicht automatisch wieder der Ton vom Mac über das Headset ausgegeben. Der Mac blieb zwar mit dem Headset gekoppelt, aber der Ton blieb stumm. Erst ein Rumklicken in den Audioeinstellungen von OS X führte dazu, dass der Mac-Sound wieder abgespielt wurde. In anderen Fällen hat man nach einem Telefonat mit der Multifunktionstaste des Headsets die iTunes-Wiedergabe auf dem iPhone anstatt auf dem Mac gestartet – auch wenn man zuvor Musik über den Mac gehört hatte. Alles in allem ist die Multi-Gerät-Kopplung noch lange nicht ausgereift und kaum zu gebrauchen. Ist das F.R.E.Q.M nur mit dem iPhone verbunden, dann tauchen keine der genannten Probleme auf.

Toller Sound

Mad Catz App

Mad Catz App

Der Klang des F.R.E.Q.M gehört zu dem Besten, was ich in letzter Zeit auf den Ohren hatte. Egal ob Rock, Pop, Klassik, R’n’B oder Jazz – Höhen, Mitten und Bässe sind sehr gut austariert und kraftvoll. Auch Hörbücher sowie Filme und Gaming-Sound kommen glasklar rüber. Beim Telefonieren versteht man sein Gegenüber sehr gut. Durch den eingebauten Verstärker erreicht man deutlich höhere Lautstärken als über die Original-Earpods von Apple. Das Mikrofon liefert keine exzellenten Ergebnisse, ist aber fürs Telefonieren und Chatten gut geeignet. Nur beim Außeneinsatz mit etwas Wind, ist man vom Gegenüber kaum zu verstehen, was wahrscheinlich an der Bauform und der Position des Mikrofons liegt.
Mit der zugehörigen kostenlosen iOS-App* lassen sich der Batteriestand abfragen, der auch im iPhone-Display neben dem Bluetooth-Symbol angezeigt wird. Außerdem kann man über die App das Mikrofon ein- und ausschalten und der Equalizer aktivieren. Man kann zwischen verschiedenen Profilen auswählen: Sprache, Gaming, Musik und Film. Die Ergebnisse unterscheiden sich deutlich voneinander. So ist das Gaming-Profil deutlich basslastiger, während das Musikprofil den Höhen mehr Raum gibt und das Film-Profil über mehr Hall verfügt.

Fazit

Das F.R.E.Q.M von Mad Catz besticht durch exzellenten Sound und lange Akkulaufzeit. Die Kopplung via Bluetooth an zwei Geräte gleichzeitig ist leider kaum zu gebrauchen.

Produktbilder

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Infobox

Name: Mad Catz F.R.E.Q.M
Mindestvoraussetzungen: Audiogerät mit Bluetooth 2.1 oder 3,5-mm-Klinkenbuchse
macinplay-Testsystem: iPhone 5, iPad 2, Mac Pro (2008), iMac (2012)
Positiv: Super Sound, lange Akkulaufzeit
Negativ: Kopplung an mehrere Geräte unbrauchbar, zu kleine Tasten
Bezugsquellen: Das F.R.E.Q. M ist für ca. 180 Euro bei Amazon* zu haben.
Die iOS-App gibt es kostenlos im App Store*.

Alternativen

Wer ein tolles kabelgebundenes Headset mit 7.1-Sourround-Sound für den stationären Einsatz an Mac, Windows und Videospielkonsolen sucht, dem sei das Triton 720+* aus dem gleichen Hause empfohlen.
Wer ein günstiges Bluetooth-Headset mit erstaunlich gutem Sound möchte, der sollte sich das H6080 von rapoo* mal genauer anschauen.


*Für diese Produkte erhalten wir von den Händlern Provision.

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