Hungry Rabbit

Ein ewig hungriger blauer Hase, jede Menge Kohlköpfe, leckere Karotten, allerlei Rampen, Hindernisse, Schalter und eine böse Ratte. Das sind die Zutaten von „Hungry Rabbit“, einer Mischung aus Puzzlespiel und Arcade.

Alles so schön bunt hier

Aber fangen wir an. Unser Held, der ewig hungrige, ja eigentlich schon ziemlich verfressene, Hase macht sich während eines Ausflugs im Park selbstständig und muss nun wieder nach Hause gebracht werden. Jetzt sind Hasen nicht unbedingt für ihre überragende Intelligenz bekannt und so liegt es an uns, dem Spieler den Mümmelmann heil nach Hause zu bringen.

Die Level sind dabei mehr oder weniger gleich aufgebaut. Unser Hoppel muss diverse Hindernisse überwinden um zur Karotte zu gelangen die den Ausgang symbolisiert. Auf dem Weg dahin gilt es noch nach Möglichkeit alle drei Kohlköpfe einzusammeln. Zusätzlich gilt es das alles natürlich möglichst schnell auf die Reihe zu kriegen, da sich die Punktzahl die man am Ende des Levels bekommt ständig verringert.
Das Ganze spielt sich vor einem gezeichneten Comichintergrund ab und stellt jetzt an sich nicht viel neues da. Halt ein Puzzler mit ein wenig Zeitdruck. Bis dann nach ein paar Leveln der Erzfeind auftaucht: die Ratte.
Denn jetzt laufen plötzlich zwei zur Möhre. Und wenn die Ratte das Ziel vorher erreicht, dann ist das Spiel aus und der Hase kommt nie nach Hause. Un dich kann euch versichern: besonders langsam ist diese fiese Ratte wirklich nicht. Mit ihrem auftreten ist dann auch klar, was das Arcadeelement in dem Spiel darstellt.

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Laufen und springen

Jetzt zu den Details. Am Anfang könnt ihr euch die gestellte Aufgabe in Ruhe anschauen und mit den berühmten zwei Fingern auch hinein und hinaus Zoomen um alles zu erfassen. Einmal auf den Bildschirm getippt gibt es kein zurück, der Hase läuft los. Dabei läuft er solange in eine Richtung bis ihr ihn per Wischgeste in die andere Richtung schickt. Trifft er auf ein Hindernis so versucht er trotzdem wieder in die Richtung zu laufen, immer gegen die Wand (hatte ich schon erwähnt das Hasen nicht besonders intelligent sind?). Wenn ihr auf den Bereich über den Hasen tippt, dann springt er. Das hatte in der ersten Version des Spieles leider nicht immer geklappt und für einiges an Frust gesorgt, denn nichts ist schlimmer als wenn die Ratte ein paar Sekundenbruchteile vor einem an der Möhre ist nur weil dieser @*#$&@-Sprung nicht geklappt hat. Aber seit dem letzten Update steht nicht nur in der Beschreibung das die Steuerung verbessert wurde, nein, es hat sich wirklich etwas getan.
Die Bedienung wird im Spiel ausführlich erklärt, auch wie man Schalter bedient (durch drüber laufen) oder Seile durchtrennt (nämlich einfach durchwischen).

Das Fazit

„Hungry Rabbit“ kommt zunächst wie der gefühlt 853te Puzzler daher. Ganz niedlich, nette Level mit leicht schwankenden Schwierigkeitsgrad und nach Verbesserung der Steuerung auch ganz gut spielbar, aber nichts Besonderes. Bis die Ratte auftaucht, dann wird es wirklich spannend. Obwohl es eigentlich noch immer das gleiche Spiel ist. Aber ist halt ganz etwas anderes, ob ich gegen eine Stoppuhr um eine möglichst gute Zeit spiele oder gegen einen Gegner der mir die Karotte vor der Nase wegschnappen will.
Leute die gerne Stundenlang an der besten Lösung tüfteln werden wohl wenig Freude haben, aber Spieler die auch mal gerne ein Run’n’Jump spielen werden ihre Freude haben. Damit lege ich allen Puzzelfans mit einigermassen schnellen Fingern das Spiel ans Herz.
Das Spiel ist als Universalapp für iPhone und iPad im Store erhältlich. Allerdings ist das iPhone Display für dieses Spiel doch eine Spur zu klein, auf dem iPad macht es eine wesentlich bessere Figur.

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Es gibt inzwischen auch eine spezielle Version für das hochauflösende Display des neuen iPads:

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