Deimos Rising

Totalitäre Mächte versuchten einst, den Mars mit Hilfe von Aliens zu übernehmen. Damals gab es nur einen, der ihnen erfolgreich entgegentreten konnte: Dich! Wie in jedem guten Spiel hattest du damit auch in „Mars Rising“ keinerlei Probleme und schafftest es, den Gegner zu vernichten. Seine Technologie allerdings blieb weiterhin bestehen. Nun versuchen illiberale Militaristen, den Mars durch diese Technologie an sich zu reißen. Und wiederum bist du es, der ihnen entgegentritt. Diesmal anstatt in 28 nur noch in 12 Leveln. Und außerdem nicht mehr auf der Oberfläche des Planeten, sondern auf der seines Mondes Deimos. Seit damals hat sich allerdings einiges geändert: Da deine Gegner jetzt nämlich nur noch Roboter sind, ist ihre Intelligenz deutlich größer als früher.

Der Mars hat sich in den letzten Jahren ebenso verändert. In verschiedensten Umgebungen gilt es, den Gegner zu überwinden. Der Boden ist von Panzern und Geschützen übersäht. Ist man im Spiel etwas weiter, so müssen manchmal erst Atomkraftwerke, die Strom für Schilde liefern, zerstört werden, um das Geschütz selbst überhaupt beschädigen zu können. Sowohl Panzern und Geschützen kann man aber ausweichen, indem man ihnen nicht zu nahe kommt. Denn erst dann wird man von ihnen gesehen und sie greifen an.

So wie die Landschaft differieren auch die Gegner. Wie in den alten Klassikern kommen in Deimos Rising Angriffswellen von Luft-Gegnern auf den Spieler zu. Zu Anfang bekommt man grüne, noch freundlich anmutende, Minen vorgesetzt. Später werden diese durch graue, bösartig wirkende Minen ersetzt, die bei Näherung ihre Spitzen ausfahren. In der Luft schwirren aber nicht nur Minen herum, sondern auch Flugzeuge und Hubschrauber. Diese kommen nicht nur von oben, sondern in späteren Leveln auch von der Seite. Mit einem Geschütz in der näheren Umgebung kombiniert, wird solch eine Situation schnell brenzlig.

Die 12 Level unterliegen einer gut durchdachten Motivationskurve. Zu Anfang sind die Level ziemlich einfach, allerdings erhöht sich der Schwierigkeitsgrad schnell. So wird es oft vorkommen, dasss man neu laden muss, bevor das Ende des 12. Levels überhaupt in Sicht ist. Nach Angaben des Autors werden knapp 75 Minuten Spielzeit benötigt, um das Spiel durchzuspielen, vorrausgesetzt man verliert kein Leben. Das ist allerdings ein Ding der Umöglichkeit. Deutlich einfacher wird die ganze Aufgabe, wenn man einfach einen Freund zu sich einlädt und mit ihm das Spiel spielt, denn Deimos Rising hat einen Zwei-Spieler Modus. Etwas schade ist, dass der Schwierigkeitsgrad dadurch im Prinzip halbiert wird, denn die Gegner verändern sich durch die Hilfe eines weiteren Spielers nicht.

Da Deimos Rising vom Prinzip her auf alten vertikalen Scrollern basiert sind natürlich auch verschiedenste Power-Ups vorhanden. Beispielsweise gibt es neue Leben, mehr Energie für die Schilde oder einfach mehr Punkte.

Auch wenn das Spielen im Vordergrund steht gibt es trotzdem einen High Score. Am Ende eines jeden Levels wird erstmal berechnet, wie akkurat man auf Geschütze am Boden gezielt hat. Je akkurater, desto größer der Bonus. Dann werden die Münzen gezählt, die man überall im Spiel einsammeln kann: Pro Münze gibt es 100 Punkte extra.

Die Performance von Deimos Rising ist ausgezeichnet. Selbst auf älteren Macs läuft das Spiel ohne Defizite. Auch unter Mac OS X ist die Geschwindigkeit des Spiels sehr gut. Um ein schnelles Spielen auf älteren Maschinen zu ermöglichen – oder Hintergrund-Arbeiten nicht zu sehr zu beeinträchtigen – ist eine Interlacing-Funktion eingebaut. Durch diese kann die Performance drastisch erhöht werden.

Fazit:

Wer Mars Rising mochte, wird Deimos Rising lieben. Es hat eine deutlich bessere Grafik als sein Vorgänger. Schade ist bloß, dass die früher 28 Level auf nur noch 12 Level reduziert wurden. Um dieses Manko zu beseitigen, spekuliert Ambrosia nun mit einem Level-Add-On. Genaueres ist allerdings noch nicht bekannt. Der Preis von 20 US-Dollar erscheint angesichts des doch recht kurzen Ballerspaßes allerdings etwas zu hoch.

Ingmar Wenz

Verfügbarkeit

Zu haben ist das Spiel bei Ambrosia Software.

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