Trapped Dead – Lockdown

Ich liebe Zombies, soweit man das irgendwie behaupten kann. Ich habe schon in den späten 80er George A. Romeo vergöttert, sehe „Walking Dead“ seit der ersten Stunde und bin auch großer Fan der „Resident Evil“- Reihe (seit der PS1). Daher reckte ich meine Finger (vor-)schnell in die Luft als es darum ging, wer den „Trapped Dead – Lockdown“ testen will.

Worum geht es?
Eine Zombie-Epidemie ist ausgebrochen und unser armer Schlachter hat einen Autounfall auf dem Weg zu seiner Tochter. Jetzt will es selbige finden, bevor sie zu Futter verarbeitet wird. Das wars.

Wie sieht es aus?
92501990-mediumWir sehen die Welt aus eine isometrischen Pseudo-3D-Sicht von links oben. Die Grafik ist im einfachen Comic-Stil gehalten und grundsätzlich ganz gefällig – aber auch nicht wirklich überragend. Einen echten Unterschied zwischen den Grafik-Modi „low“ und „high“ vermochte ich nicht zu erkennen. Die Stimmung ist durchaus passend, die Musik etwas spärlich aber stimmungsvoll und trotzdem mag irgendwie kein Spielspaß aufkommen.

Wie funktioniert es?
Wer Diablo oder Torchlight oder ähnliches kennt, der wird hier keine Überraschungen erleben: Linksklick zum Bewegen und treten, Rechtsklick für die Primärwaffe. Hack’n Play pur. Dazu gibt es einen Skillbaum sowie verschieden Fertigkeiten, die wir beim Stufenaufstieg verbessern können. Die Zombies lassen Geld, Obst, Gemüse, Hamburger, Fleisch und Waffen fallen. Damit können wir Waffen kaufen, uns selber heilen oder einfach ein ein wenig doller drauf hauen.

Also rennen wir durch dunkle Straßen, hacken Zombie um Zombie nieder, steigen hin und wieder eine Stufe auf und zerhacken wieder andere Zombies. Ab und an kommt ein stärkerer Zombie und nachdem wir den erlegt haben da zerhacken wir wieder Zombies.

Hin und wieder steht mal ein Händler freundlich in der Gegend rum (den die Zombies komplett ignorieren) und bei dem wir uns dann bessere Ausrüstung kaufen. Sehr charmant ist es, wenn ein Zombie mitten im Kampf wegläuft, sich selber Innereien aus dem Bauch reist, diese verspeist und dadurch wieder geheilt wird und dann weitermacht wie zuvor. WTF?

Und sonst so?
screenshot_10Grundsätzlich klingt das alles nicht schlecht, und grobe Schnitzer kann ich auch gar nicht ausmachen. Trotzdem wirkt alles 08/15 und wie schon 1000 Mal gesehen. Ich habe schon nach 10 Minuten keine Lust mehr wirklich weiter zu spielen. Zu sehr wirkt „Trapped Dead – Lockdown“ wie ein ganz billiger Mitläufer um auch auf der aktuellen Zombie-Welle mitfahren zu können. Ein wenig Diablo hier, ein paar Zombies dort, ein paar Fähigkeiten und Skills dazu und fertig ist das Zombie-Mashup. Ne ne ne, so wird das leider nichts.

Nicht zu vergessen: Es gibt auch einen Multiplayer-Modus. Diesen konnte ich aber nicht testen, da ich offenbar der einzige Spieler weit und breit war.

Infobox

Name: Trapped Dead – Lockdown
getestete Version: Steam
Altersempfehlung: ab 18 Jahren
Mindestvoraussetzungen: OS X Lion oder höher, 1,8 GHz Core 2 Duo-Prozessor, 4 GB RAM, 13 GB Festplatte
empfohlene Voraussetzungen: Mac OS X Lion oder neuer, Core i5-Prozessor (2,4 GHz oder besser), 6 GB RAM, 13 GB Festplatte
macinplay-Testsystem: iMac Core i5 (Ende 2013), OS X 10.10.2, 2,7 GHz Intel Core i5, 16 GB RAM, IIntel Iris Pro 1536 MB
macinplay-Empfehlung: anständige Maus
Bugs: keine
Positiv: recht stimmungsvoll, leichter Einstieg
Negativ: keine Langzeitmotivation, wenig Herausforderungen
Bezugsquellen: Steam, Fachhandel
Folgekosten: keine
Werbung: keine gefunden

Video Gameplay:

Aufmacherbild: @ Carolina | FpsGirl / Steam

Advertisements

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Advertisements