Ulti-Mat »Seven F-X2«

seven_01Auf eins folgt zwei. Zwingendes Gesetz der Mathematik, vielleicht sogar der Physik. Ich bin mir da nicht sicher. Dass auf »Breathe« »Seven« folgt, ist jedoch sicherlich ebenso selten wie ungewöhnlich – aber tatsächlich wahr! Macinplay macht es möglich, und Ihr, verehrte Leser, seid dabei. Es folgt Teil zwei unserer Macinplay Mousepad-Serie, diesmal mit dem »Seven F-X2«-Pad des finnischen Herstellers Ulti-Mat.

Nachdem wir in der letzten Woche das »Breathe«-Pad unter die Lupe genommen hatten, ist diese Woche das »Seven F-X2«-Pad dran. Wie es zu seinem Namen kommt, wird auf immer Geheimnis des Herstellers bleiben. Auch die Unterschiede zwischen den beiden Pads sind zunächst nicht so offensichtlich. Beide Pads sind schwarz, beide sind 300×250 mm groß, bei beiden ist unten rechts das Logo aufgedruckt, beide sind Stoffpads. Erst beim Auspacken werden mir die beiden wesentlichen Unterschiede gewahr. Unterschied Nummer eins: Das »Seven«-Pad ist höher als das »Breathe«-Pad, und zwar um ganze zwei Millimeter. »Seven« bringt es damit auf 5 mm Höhe – das ist nichts, worauf man sich als Mousepad etwas einbilden müsste, schließlich ist ein Großteil der Konkurrenz ähnlich hoch. Der wichtigere der beiden Unterschiede ist jedoch Nummer zwei: Die Stoffoberfläche des »Seven«-Pads ist durch eine besondere Beschichtung versiegelt.

Diese Beschichtung verfehlt ihre Wirkung nicht: Die Gleiteigenschaften des »Seven F-X2«-Pads sind dem »Breathe«-Pad überlegen, die Mouse setzt sich schon bei zartesten Berühungen in Bewegung und gleitet gleichmäßig dahin – besonders, wenn man zusätzlich die »Add ’n Slides« an der Unterseite der Mouse angebracht hat. Selbst mit der »Mighty Mouse« kommt sowas wie Gleitspaß auf – auch wenn an der, wie zuvor beschrieben, die »Add ’n Slides« nicht montiert werden können. Dieses Plus an guten Gleiteigenschaften erkauft sich das Pad jedoch mit einem im Vergleich zum »Breathe«-Pad verringerten haptischen Komfort. Da der Stoff versiegelt ist, fühlt er sich relativ hart und auch ein wenig kalt an – ohne dabei jedoch das Niveau eines Kunststoffpads zu erreichen.

Die Verarbeitung des Pads ist, wie schon beim »Breathe«-Pad, vorbildlich. Die Schnittkanten sind sauber, selbst ein kritischer Blick konnte keine Fransen entdecken. Das »Seven«-Pad liegt wie angewurzelt auf dem Tisch und lässt sich nur mit äußerster Anstrengung dazu bringen, sich um ein kleines Stückchen nach links oder rechts (oder oben oder unten) zu bewegen.

Das Fazit fällt also postiv aus: Das »Seven«-Pad bildet einen guten Mittelweg zwischen den Gleiteigenschaften eines Kunststoffpads und dem Komfort eines Stoffpads. Es ist ein empfehlenswertes Pad für alle, für die dieser Mittelweg gangbar ist – wer bei einer dieser Eigenschaften jedoch das maximal Mögliche erwartet, ist beim »Seven« falsch beraten. Es ist eben ein Kompromiss – aber ein ziemlich guter.

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