Netbooks als Spieleplattform?! Intel ruft und die Spieleproduzenten kommen

Intel pusht die Spieleentwicklung für Geräte, die vom eigenen embedded Prozessor ATOM angetrieben werden, um dem übermächtigen Konkurrenten aus Cupertino das Wasser zu reichen. Zum Einen vergab der Prozessorhersteller  auf der Hausmesse IDF ein Exemplar des Hybridfahrzeugs Chevrolet Volt (Einstiegspreis etwa 41.000 Dollar ohne Steuern, in Europa soll der Volt 40.000 Euro kosten) als Hauptpreis der neuen „Games for Netbooks Competion“ an Rick Vanner. Seine Firma „The Game Creators“ entwickelte die Fußball-Simualtion „Goals“ für die Systeme Win (for Netbooks) und MeeGo. Etwas auffällig ist bei der Preisvergabe, laut heise.de, dass die Firma ebenfalls bei der Durchführung der „Competition“ mitgewirkt hat.

Zum Anderen bietet Intel den Spielefabriken kostenlosen Zugriff auf die berühmte „Havok“-Physik-Engine. Die entsprechende Entwicklerfirma gleich namens kaufte Intel kurzerhand 2007. Für die nichtkommerzielle Nutzung steht diese Engine schon seit 2008 zur Verfügung.
Havoks Engine ermöglich unter anderem im Shooter Bioshock die beeindruckende Effekte.

Ziel der ganzen Aktion ist auch weiterhin Apples App-Store Contra mit dem eigenen  „AppUp-Center“ zu geben. Und das eben jetzt auch im Spielesektor. Intels Softwarechefin Renee James gab dazu an, dass namhafte Spieleentwickler nun auch für ihre Plattform Titel portieren würde. Dabei nannte sie Big Fish, Konami, Namco und Sega, so Heise weiter.

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