Gamescom 2017 – Tag 2

Auch am Privatbesucher-Tag 2 war Holger auf der Gamescom 2017 unterwegs. Auch diesmal hat viele interessante Spieleperlen für Mac- und iPhone/iPad-Gamer entdeckt.

Titelbild: Gamescom 2017: Hallendurchblick, Halle 9 (Bildrechte: Koelnmesse GmbH, Harald Fleissner)

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Der zweite Tag beginnt wie der Erste: mit einer morgendlichen Bahnfahrt. Diesmal glücklicherweise über eine Stunde später und sehr viel kürzer. Aber dafür im Stehen und direkt unter einer Lüftung, die zwar mein Gehör ordentlich malträtierte, aber keinen Lufthauch erzeugte. Einige Dinge bekommt nur die Deutsche Bahn hin.

Aber weiter geht es mit neuen Spielefutter von der Gamescom 2017, auf das wir uns freuen können.

Ein Bunter Strauß aus Polen

Als erster Termin stand der polnische Pavillon auf dem Terminkalender. Unsere östlichen Nachbarn zeigten wieder viele Spiele, von denen ich mir einige aus der großen Masse herausgepickt habe.

Digital Melody zeigte gleich drei iOS-Spiele die in den Monaten erscheinen sollen.

Bei Find the Balance kommt es darauf an, abstrakte Gegenstände übereinander zu stapeln. Das klingt äußerst simpel, ist es aber auf den zweiten Blick ganz und gar nicht. Denn die Reihenfolgen wird euch vorgeben. Und so gilt es dann, Kreissegmente auf Dreiecke zu stapeln und oben drauf noch ein Rechteck zu platzieren.

Diggerman hingegen ist ein einfaches Spiel, in dem ihr einen Bergmann immer tiefer graben lassen müsst. Das ist schließlich sein Job. Gesteuert wird der Held des Untergrunds auch links oder rechts, tiefer geht es automatisch und ebenso unerbittlich. Natürlich erwarten euch diverse Gefahren wie Lava, Felsen und unterirdische Kreaturen die euch ans Leder wollen. Aber es erwarten euch eben auch Gold und Diamanten in der Tiefe.

Runventure erinnert ein wenig an das gute alte Pitfall. Ihr rennt und springt von links nach rechts durch den Dschungel und versucht zu überleben.

Alles in allem drei Unterhaltungshäppchen für zwischendurch, die beim Erscheinen sicher ihre Fans finden werden, falls sie nicht in den Weiten des App Stores verloren gehen.

Mit Warlocks 2: God Slayers zeigt Frozen District einen weiteren Vertreter der horizontalen Coop-Action-Hack’n’Slay-Spiele mit Retro-Anleihen, das… Ach was, schaut einfach das Video an und ihr wisst worum es geht.

Dabei gibt es eine Menge Anspielungen auf Star Wars, Harry Potter und andere Themen, die Nerds begeistern, zu entdecken. Dadurch habet sich das Spiel ein wenig von der Masse ab. Ihr könnt sowohl online als auch lokal gegen die Monstermassen antreten und versuchen, möglichst viel Loot abzugreifen. Und euch dabei an den kleinen, mehr oder weniger versteckten Gags erfreuen.

Noch ist es nicht soweit, aber irgendwann Anfang 2018, wenn der letzte Feinschliff abgeschlossen ist. Das User-Interface soll nämlich noch einmal überarbeitet werden.

Die for Walhalla schlägt spieletechnisch in die gleiche Kerbe, ist aber doch wieder anders. Denn Monster Couch zeigt zum einen einen ganz anderen Look und entführt uns auch ins harte Wikingerleben. Ihr seid eine Walküre und überraschenderweise überhaupt nicht so stark, wie es die Sagen uns Sterblichen glauben machen wollen. Ehrlich gesagt, seid ihr ein ziemlich schwächliches Mädchen.

Aber glücklicherweise könnt ihr von den Körpern verstorbener Wikinger Besitz ergreifen und so auch im Kampf bestehen. Die for Valhalla zeigt dabei liebevoll handgemalte Hintergründe mit viele Gegner und noch mehr zerstörbaren Verstecken, in denen sich so allerhand Nützliches verbergen kann. Das Schöne als Walküre ist es, dass ihr im Falle eines Todes eures Kriegers nur zum nächsten Grab huschen müsst, um frische Kräfte in den Kampf zu schicken. Das Problem als Walküre ist es, dass ihr auf dem Weg dahin sehr verletzlich seid und sehr schnell euer spirituelles Leben aushauchen könnt. Damit das Monstermetzeln auch richtig Spaß macht, gibt es auch hier einen lokalen Coop-Modus, in dem ihr zu zweit die Wikingerlande retten könnt.

Schnelles schleichen

Quantum Replica entführt uns in eine Cyberpunk-Welt, in der ihr als unregistrierter Stadtbewohner versucht, am Leben zu bleiben. Denn leider will der allmächtige Sicherheitsapparat der Stadt eben jenes haben.

Aber Angriff ist ja bekanntlich die beste Verteidigung. So macht ihr euch auf den Weg und versucht, zum alles beherrschenden Zentralrechner vorzudringen und einige Antworten zu finden. Zum Beispiel, wer ihr eigentlich seid. Also macht ihr euch auf den Weg durch die fünf Distrikte, obwohl ihr eigentlich ja gar keine Chance habt. Dabei schleicht ihr durch die Gänge, die schön düster und voller Hightech sind und versucht den Wachen auszuweichen, sie auszutricksen oder zur Not – na ja eigentlich meistens – auszuschalten. Klingt nach einem typischen Stealth-Schleich-Taktik-Spiel, wenn – ja wenn – ihr nicht diese besondere Gabe hättet. Ihr könnt nämlich die Zeit manipulieren und euch blitzschnell bewegen. Von dieser Fähigkeit gilt es, auf dem Weg reichlich Gebrauch zu machen, um zu überleben.

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Mir hat die Mischung aus taktischem Schleichen und schnellem Zuschlagen beim Anspielen jede Menge Spaß gemacht. Daher werde ich wohl Anfang 2018, wenn das Spiel erscheint, etwas Zeit in der Megacity verbringen.

Düsterer Dungeoncrawler mit Licht am Ende des Tunnels

Etwas früher, nämlich Ende September, soll das düstere Action-Adventure Fall of Light das Licht der Welt erblicken. Doch eigentlich passt diese Redewendung so gar nicht zu dem Spiel. Denn Fall of Light ist vor allem eins: düster. Als alter Krieger nehmt ihr eure Tochter an die Hand und versucht, das verschwundene Licht zu finden. Denn irgendwo in dieser Welt der Dunkelheit gibt es den letzten Platz an der Sonne, den sagenhaften Ort voller Licht.

Und auch wenn sich das Ziel nur gemeinsam erreichen lässt und die Tochter beschützt werden muss, ist Fall of Light doch ein reines Einzelspieler-Spiel, das von der Story lebt. Und die war beim kurzen Anspielen auf der Messe natürlich nicht im Ganzen zu erfassen. Ansonsten machte das Spiel auf mich einen soliden Eindruck, jedoch ohne mich jetzt von den Socken zu hauen. Genrefans auf der Suche nach neuen Futter können demnächst zum Beispiel auf Steam zuschlagen.

Das Spiel mit den Worten

Ganz anders sah es beim nächsten Spiel aus: Haimrik hat mich vom ersten Moment an gepackt. Aber der Reihe nach: Der Held des Spieles wird durch eine Verkettung unglücklicher Umstände in ein magisches Buch gezogen und muss da jetzt irgendwie wieder heraus kommen. Und das macht man am besten, indem man das Buch liest und sich an die Geschichte hält. Haimrik ist ein Puzzle-Plattformer, der Screen für Screen gelöst werden will. Eine Tür versperrt den Weg? In dem Text taucht das Wort „Schlüssel“ auf. Was also macht der findige Spieler? Er klickt auf das Wort und – schwupps – haben wir einen Schlüssel und können damit die Tür öffnen.

Klingt langweilig? Dann schaut euch das Spektakel einmal an.

Der bedauernswerte Held, der tausend Tode stirbt – einfach zu schön, oder? Beim Anspielen habe ich den Armen immer erstmal in die Fallen laufen lassen, um zu sehen auf welche schaurig-schöne Weise er diesmal das Zeitliche segnet. Und dann habe ich die Lösung für das Problem gesucht. Das widerspricht zwar vielleicht dem Geist des Spiels, aber wenn man so schöne Sterbeszenen einbaut, dann muß man als Entwickler damit rechnen, dass so etwas passiert.

Haimrik ist eine ausgesprochen clevere Idee die sehr „schön“ umgesetzt wurde. Da das Spiel mehrsprachig erscheint, denke ich ernsthaft darüber nach, mein Italienisch damit auf zu polieren.

Klassische RPG-Kost

Deep Sky Derelics ist ein RPG in einer postapokalyptischen Welt. Der Held begibt sich auf die Suche nach einem sagenhaften Relikt, um zukünftig statt auf einer verlausten Raumstation auf dem schönen Planeten darunter zu leben.
Das Gameplay ist ausgesprochen klassisch. Ihr sucht euch eure Klasse aus und heuert ein paar Söldner an. Dann fliegt ihr zum nächsten Planeten und erfüllt dort neben der Suche nach Hinweisen zu eurem gesuchten Artefakt einige kleinere Aufgaben, die Geld in die Kasse spülen.
Eure Helden steigen mit der Zeit auf und ihr könnt eure Fähigkeiten verbessern. Manchmal findet ihr in all dem Schrott auch bessere Ausrüstung oder das eine oder andere Teil, um euer Equipment zu verbessern. Das ganze Spiel ist rundenbasiert, also auch das Reisen über die Karte. Die Kämpfe laufen über ein Kartensystem, jeder Held hat eine Handvoll Karten zur Verfügung mit deren Hilfe er seine Angriffe oder Aktionen starten kann. Jede neue Waffe und jede Verbesserung eurer Ausrüstung bringt euch neue Karten, so dass euer Deck immer vielfältiger wird.

Mir als altgedienten RPG’ler hat das Anspielen Spaß gemacht. Die Verwendung der Karten in den Kämpfen ist ein kleiner, aber cleverer Schachzug. Die Präsentation mag vielleicht nicht jeden ansprechen, aber mir hat die Anmutung eines interaktiven Comics gut gefallen.

Von der Kreis- in die Königsklasse

Football Empire ist nicht die erste Fussballmanager-Simulation auf dem Markt und wird wohl auch nicht die letzte ihrer Art sein. Aber Digamore aus Köln versucht ein paar Sachen anders zu machen. Zum einen wurde die normalerweise in diesem Genre üblichen Menüwälder eingedampft. Es ist also nicht mehr notwendig, sich durch diverse Unterpunkte zu hangeln, bis man sein Ziel erreicht hat. Die Oberfläche wurde an das mobile Spielen angepasst und jede Funktion ist in wenigen Schritte erreichbar. Es wurde auch an den Gelegenheitsspieler gedacht. Wer nicht jeden Tag aktiv spielen kann oder will, der startet einfach im World-Cup-Modus, hier verliert man keine Punkte, wenn man mal einen Tag nicht spielt. Es gibt also nicht das Spiel vor, wann du online bist, sondern du. Aktive Spieler können natürlich weiterhin in einer konventionellen Liga antreten. Die Entwicklung der Akteure auf dem Platz läuft über ein Kartensystem. Die Karten bekommt ihr durch fleißiges Spielen oder eben per In-App-Käufe. Wobei die Entwickler Stein und Bein schwören, dass es kein Pay-to-win geben wird. Auch auf das drumherum wurde viel Wert gelegt. Von einem Sim City zu sprechen, ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber Stadionausbau und das ganze Clubgelände sehen schon verdammt gut aus und bieten auch allerhand Möglichkeiten. Den Titel sollte man im Hinterkopf behalten.

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Und wenn das Spiel Anfang 2018 erscheint, dürft ihr den echten virtuellen Jürgen Klopp als Berater bewundern. Die Trainer-Legende konnte man nämlich als Galionsfigur gewinnen.

 

Im Weltraum ist die Hölle los

Fringe Wars wendet sich mit schnellem Gameplay und ausgefeilter Steuerung mehr an den Profispieler, der sich in rasanten Weltraumgefechten im Team mit anderen Spielern messen möchte. Das merkt man auch sofort, wenn man das Spiel startet. Zunächst gilt es sich für eine der fünf Raumschiffklassen zu entscheiden und dann geht es ins Gefecht. Jeweils 5 Spieler pro Team versuchen sich in bisher 3 verschiedenen Kampfmodi (Deathmatch, Control Mode und Team Battle) vom Himmel zu fegen. Ist man siegreich, kann man mit der Belohnung sein Schiff verbessern und sich ins nächste Gefecht stürzen.

Ich musste leider ziemlich schnell feststellen, dass ich langsam doch zu alt für so etwas bin. Aber das Spiel ist wirklich beeindruckend gemacht. Für alle jüngeren Semester hier der Trailer.

Blick über denn virtuellen Tellerrand

Jenseits des Macs greifen wir uns auch immer mal wieder ein paar Spiele heraus, die uns auf der Gamescom 2017 besonders ins Auge gefallen sind.

Bei den Franzosen von Novaquak durfte ich einen Blick auf das VR-Weltraumspektakel Dual Universe werfen. Das Weltraum-Sandbox-MMO ist seit 2013 in der Entwicklung und soll unsere Art zu spielen mal wieder revolutionieren. Dann alle Spieler – also wirklich alle Spieler – sollen auf einem Server spielen. Novaquark stellt dabei nur die Umgebung zur Verfügung, den Rest sollen dann die Spieler in völliger Freiheit generieren.
Um einmal ein Beispiel zu geben: Ein Geologe heuert einen Piloten an, der ihn zu einem Planeten fliegt, dort untersucht er den Boden, findet Erze und verkauft die Daten anschließend an einen Spieler der sich auf Erzabbau spezialisiert hat. Dieser heuert dann einen Transportunternehmer an, der es zur Verhüttung bringt. Der Stahlhersteller verkauft sein Produkt an einen Mitspieler der daraus Raumschiffteile herstellt. Diese kauft eine Werft und baut daraus nach dem Plan eines anderen Spielers einen neuen Raumschifftyp. Und dieses neue Raumschiff kauft dann vielleicht der Pilot und fliegt damit unseren Geologen zu weiter entfernten Planeten.
Alles klar?

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Die Veränderungen durch die Spieler (neue Raumschifftypen ebenso wie die Löcher im Boden durch den Erzabbau) sind dabei für alle Spieler sichtbar.
Aber natürlich könnt ihr euch einfach irgendwo eine Hütte bauen und den Sonnenaufgang genießen…
Novaquark setzt in dem Spiel dabei nicht auf hunderttausende mehr oder weniger gleichförmiger Planeten, sondern will mit einer Handvoll ins Rennen gehen und dieses Universum dann langsam Stück für Stück erweitern.
In der geschlossenen Alpha funktioniert das wohl schon sehr gut. Ob die Franzosen damit den Massenmarkt knacken können, wird sich in einem guten Jahr zeigen. Der Start für alle ist für Ende 2018 geplant.

Gamescom 2017 – wie war das mit der Virtual Reality?

Und da ich seit neustem vom VR-Virus infiziert bin und fest glaube, dass das das nächste große Ding wird, habe ich mir noch ein paar weitere VR-Spiele angeschaut.
Mit Interkosmos wird ein Kindheitstraum war. Wer wollte schließlich nicht schon einmal Astronaut werden? In dem Spiel sitzt ihr plötzlich in einer älteren Raumkapsel sowjetischer Bauart und müsst versuchen, heil auf Mutter Erde zu landen. Das ist mit dem Ding gar nicht so einfach, denn der Bordcomputer hat maximal Taschenrechnerformat und das Lebenserhaltungssystem ist auch nicht besonders ausgefeilt. Druck und Sauerstoffgehalt gilt es also mit per Handeingriff regelmäßig nachzujustieren. Ihr werdet per Funksprüche angeleitet und der Humor kommt dabei nicht zu kurz. Wenn es mal gar nicht mehr weitergeht, dann greift ihr zur Wasserpumpenzange links von euch und versetzt dem Kontrollpult ein paar kräftige Schläge…

Interkosmos hat zwar keine besonders lange Spielzeit, ist dafür aber dafür für schmale 4,99 Euro bei Steam zu haben.

Interkosmos
Interkosmos
Entwickler: Ovid Works
Preis: 4,99 €

Etwas futuristischer geht es bei Detached zur Sache. Euer Raumschiff ist zerstört und ihr müsst in eurem Raumanzug versuchen, zu überleben und euch aus der Situation zu befreien. Das Spiel besticht durch eine fantastische Grafik und einem ausgesprochen guten Fluggefühl.

Ihr fliegt also herum, löst kleine Rätsel und behaltet dabei immer Treibstoff- und Sauerstoffvorrat eures Anzuges im Auge. Das Ganze wird sehr gut präsentiert und es stellt sich schon nach kurzer Zeit die beinahe perfekte Illusion ein, mit einem Raumanzug durchs All zu schweben. Nur die Schwerkraft konnten die Entwickler noch nicht abschalten.

Das Spiel ist ebenfalls auf Steam verfügbar.

Detached
Detached
Entwickler: Anshar Studios
Preis: 22,99 €

Eine gänzlich andere Richtung schlägt Light Tracer ein. Ein knuffiges Run-and-Jump, in dem ihr ein kleines Mädchen über Plattformen führt und allerlei kleine Rätsel lösen müsst. Und dabei nicht vergessen, die Münzen einzusammeln! Wenn es auch wesentlich einfacher gehalten ist als die oben erwähnten Titel, so hat es doch eine Menge Spaß gemacht. Das Spiel soll Ende September für PSVR erscheinen und die Windows-Version soll dann zügig folgen.

Apple ist noch nicht so richtig auf den VR-Zug aufgesprungen, aber vielleicht erleben wir ja auch da ein paar Veränderungen. Immerhin wurde auf der diesjährigen WWDC eine Partnerschaft mit HTC Vive bekannt gegeben, was aber ein bisschen in der Aufregung um High Sierra untergegangen ist.

Fazit: Eigentlich war es wie jedes Jahr, die Großen setzen angesichts ausufernder Budgets auf Sicherheit und produzieren neben den jährlichen Sportspielupdates Teil 2 bis 15 ihrer erfolgreichen Serien. Oder sie setzen auf kleine Entwickler, die sie kostengünstig unter ihre Fittiche nehmen, um auf der Indie-Welle mitzureiten. Die sich aber auch so langsam totreitet, alles unter einem Budget von 5 Millionen (der Wert ist geraten) schimpft sich Indie, auch wenn eigentlich ein Großer wie EA dahinter steht.
Die Publikumshallen der Gamescom 2017 waren wie zu erwarten laut und hoffnungslos überlaufen.
Aber es gab auch einige Überraschungen. So hat mit Take 2 einer der großen Namen seinen Messeauftritt abgesagt und auch in der Business Area gab es einige Lücken. So dass ich mir schon einmal ganz leise die Frage gestellt habe, ob sich die Zeit der großen Consumermessen  nicht vielleicht auch im Gamingbereich seinem Ende zuneigt.

Aber noch ist es nicht soweit und es gibt immer noch genügend spannende Spiele abseits ausgetretener Pfade zu entdecken und jede Menge interessanter und netter Leute zu treffen.
Also dann bis zum nächsten Jahr, am 21.8.2018 geht der Wahnsinn wieder los.

Bis dahin werden wir uns einige der hier vorgestellten Titel natürlich noch näher anschauen und euch davon berichten.


Weitere Berichte rund um die Gamescom 2017 findet Ihr bereits hier:

Gamescom 2017 – findige Firmen fertigen fantastische Fortsetzungen

Gamescom 2017 – Tag 1

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Gamescom-2017-Hit: Mystery-Abenteuer Unforeseen Incidents